Plastik filtern
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für ein Jahr mit 500 000 Euro gefördert.
Von der Biene lernen
Wissenschaftler haben sich bereits von unzähligen Lebewesen und biologischen Systemen zur Entwicklung von Materialien und Produkten inspirieren lassen.
«Geh hin zur Ameise, sieh ihre Wege»
Forscher fanden heraus,1 dass die Insekten das ohne Kommunikation auf Ebene der Gruppe bewerkstelligen. Diese Anpassung an unvorhersehbare Umweltbedingungen ist das Ergebnis der Wahrnehmung und der Entscheidungen von einzelnen Ameisen.
Elektro-Durchblick
In Katastrophenfällen oder bei der Suche nach Gegenständen kommen meist Roboter oder Drohnen mit Kameras zum Einsatz. Diese stossen in trübem, dunklem Wasser jedoch an ihre Grenzen.
Weniger Reibung dank Schwimmfarn
Schwimmfarne, wie zum Beispiel «Salvinia molesta», sind, obwohl Wasserpflanzen, extrem wasserscheu. Taucht man den Farn unter Wasser und zieht ihn wieder heraus, perlt die Flüssigkeit sofort von ihm ab. Korrekt ausgedrückt wird er nie wirklich nass.
Möwen als Vorbild im Flugzeugbau
«Wir wissen natürlich seit Langem, dass sich die Form der Vogelflügel ändert. Aber wir haben erstmals einen Zusammenhang zwischen Windböen und der Veränderung des Flügels hergestellt, um mehr Stabilität zu gewinnen», sagt der Zoologe und Forschungsleiter Douglas Altshuler.
Bioinspiriertes Hochleistungsmaterial
«Wir versuchen, von der Natur zu lernen», sagt Prof. Dr. Helmut Cölfen vom Arbeitsbereich Physikalische Chemie der Uni Konstanz.
Die Natur macht es vor
Bei dem BISS-Projekt arbeitet BMW mit weiteren Unternehmen (u. a. Uvex) und den Universitäten Freiburg im Breisgau und Bayreuth und dem Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf zusammen.
Wenn Stahl müde wird
Das neue Material ist wesentlich belastbarer und dauerhafter belastbar als herkömmlicher Stahl. Wie verheerend die Folgen von Materialermüdung sein können, zeigte sich 1998 bei dem ICE-Unglück in Enschede.






