Ein Dammbruch
Die Aufnahme der Sterbehilfe in das Gesetzbuch verstosse fundamental gegen den Hippokratischen Eid und das Grundprinzip der Pflege, die darauf abzielt, Linderung zu verschaffen und nicht zu töten, warnt die «Konferenz der Leiter von Religionsgemeinschaften in Frankreich».
Geniessend sterben?
Die Zimmer sind ab 700 Dollar aufwärts erhältlich. Die Kunden können sich einen Film ansehen und ein Glas Wein trinken, bevor die tödliche Injektion verabreicht wird.
«Die Dämme brechen»
Der Spielfilm «Plan 75» von Chie Hayakawa spielt im Japan der nahen Zukunft die Vision einer staatlich durchorganisierten «Agentur für Sterbehilfe» durch. Menschen, die das 75. Lebensjahr vollendet haben, wird der betreute Suizid nahegelegt, alles ist perfekt organisiert.
«Kein Problem damit»
Bei der Einführung des Gesetzes 2016 war Euthanasie ausschliesslich für schwerkranke, hoffnungslose Fälle vorgesehen. Die Kriterien wurden aber ständig erweitert. Jetzt hat Kanada «wohl das am weitesten geöffnete staatlich geförderte Suizidsystem der Welt», so das World Medical Journal.
Kultur des Todes
2001 kam es zum Dammbruch in Europa: Die Niederlande legitimierten als erstes Land die Tötung auf Verlangen als aktive Sterbehilfe, Belgien folgte 2002. Seitdem dürfen sich Patienten, die bestimmte Kriterien erfüllen, auf eigenes Verlangen hin töten lassen.
Euthanasie für Alkoholkranke
Anlass zu der Stellungnahme der «Deutschen Stiftung Patientenschutz» ist der Fall eines 41-jährigen Alkoholkranken, der nach 21 erfolglosen Klinik- und Reha-Aufenthalten eine Ärztin ersucht hatte, ihn auf der Basis der Euthanasiegesetze zu töten.




