
Umfragen unter Studenten in Amerika zeigen, so der britisch-kanadische Politologe Eric Kaufmann, dass die Zahlen «im freien Fall sind». Zwischen 2023 und 2025 ging die Zahl der vermeintlich einem anderen Geschlecht zugehörigen oder «Non-Binären» um vier Fünftel zurück.
Sich einem anderen Geschlecht als dem tatsächlichen eigenen Geschlecht angehörig zu fühlen, gilt der Genderpolitik nicht als eine subjektive emotionale Angelegenheit, sondern als Ausdruck einer Tatsache: Der Betreffende lebt tatsächlich in einem «falschen Körper» und ist dem anderen Geschlecht zugehörig. Deshalb könne Transgeschlechtlichkeit auch nicht eine vorübergehende Zeiterscheinung, eine Mode oder ein Trend sein. Aktuelle Umfragen dokumentieren aber das Gegenteil: «Transgeschlechtlichkeit» und das fehlende Zugehörigkeitsgefühl zu einem der beiden Geschlechter («Non-Binarität») sind eine Zeiterscheinung, ein Trend – einer, der abnimmt. Die Psychologieprofessorin an der San Diego State University, Jean Twenge, belegt diese Entwicklung mit der Auswertung repräsentativer Umfragen. 2024 ging die Zahl der 18 bis 24-Jährigen, die sich als «trans» und «non-binär» identifizieren, um 50 Prozent zurück. Auch Zahlen der Columbia University (New York) belegen das.
«Junge Menschen auf der Identitätssuche ahmen einander nach, so entstehen Moden», schrieb die Neue Zürcher Zeitung in einem Bericht zum Thema. Moden kommen und gehen, biologische Tatsachen bleiben.
Meldung aus factum 02/2026