Wegen Kritik an der Genderpolitik auf Facebook musste der Schweizer Emanuel Brünisholz zehn Tage in Haft als Ersatz für eine Geldstrafe.

© shutterstock.com/hxdbzxy
factum-Redaktion
13. April 2026
«Wenn man die LGBTQI nach 200 Jahren ausgräbt, wird man anhand der Skelette nur Mann und Frau finden. Alles andere ist eine psychische Krankheit, die durch den Lehrplan hochgezogen wurde!» Der Satz richtete sich gegen die unzutreffende Behauptung, man könne sein Geschlecht ändern. Ohne Zweifel hat er damit nicht, wie das Gericht behauptet, Menschen «ihre menschliche Daseinsberechtigung abgesprochen». Die Gerichtspräsidentin drohte unverhohlen: Dem Verurteilten solle «ein Denkzettel verpasst werden» und zugleich ihm und anderen «demonstriert» werden, «was bei Nichtbewährung droht».
Meldung aus factum 02/2026