Uhr
von Carola Eissler
Christen im Visier: Mehr Fragen als Antworten
Mit einer Kleinen Anfrage hat die Bundestags-Fraktion der Grünen konservative Christen in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt und das Bundesamt für Verfassungsschutz, den deutschen Inlandsnachrichtendienst, unverblümt dazu aufgefordert, gegen die Bibelgläubigen, vor allem Abtreibungsgegner, vorzugehen beziehungsweise ihre möglichen Kontakte zur AfD offen zu legen (factum berichtete). Die Antwort der Bundesregierung, die jetzt im Wortlaut vorliegt, lässt allerdings mehr Fragen offen als sie Klärung schafft. Wer sich durch die zwölfseitige Drucksache durcharbeitet, stellt jedoch fest: Der Verfassungsschutz hat offensichtlich konservative Christen bereits im Visier, sowohl Gruppierungen als auch Einzelpersonen und Social-Media-Plattformen, ohne konkret Ross und Reiter zu nennen.
Die Antwort der Bundesregierung auf die Grünen-Anfrage liest sich dann so: «Im Bereich des Personenpotenzials, das dem ehemals eigenständigen Phänomenbereich ‹Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates› zugerechnet wurde, werden durch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) auch weiterhin einzelne Akteure und Gruppierungen bearbeitet, die im Zuge ihrer Agitation (pseudo-)christliche Motive und Diskurse aufgreifen und adaptieren, um insbesondere Äusserungen oder Verhaltensweisen, die gegen einzelne gesellschaftliche Gruppen gerichtet sind, sowie in Teilen extremistische Verschwörungserzählungen ideologisch zu untermauern. Ihr Handeln richtet sich insofern gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung.»
Mehr will die Bundesregierung nicht sagen. Denn eine darüber hinaus gehende Beantwortung zu konkreten Organisationen und Influencern könne aus Gründen des Staatswohls nicht erfolgen, «da Arbeitsmethoden, Vorgehensweisen und Aufklärungsprofile der Sicherheitsbehörden im Hinblick auf deren künftige Aufgabenerfüllung besonders schutzbedürftig sind». Zudem könnte, so die Bundesregierung weiter, eine solche Auskunft zur Entwicklung entsprechender Abwehrstrategien führen und somit die Erkenntnisgewinnung des Bundesamtes für Verfassungsschutz erschweren.
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Israelhass als Geschäft
Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.
[mehr] Israelhass als GeschäftSich für das Gute öffnen
Der Mensch, das ewige, geistliche Wesen: Er «wohnt» im Körper, aber ist keine Funktion davon. Er kann Kraft, Hoffnung und Wegweisung finden, indem er sich zum Herr seines Denkens macht.
[mehr] Sich für das Gute öffnenUnd dann kam die Befreiung
Im Juni 1976 entführten linksextreme Terroristen ein Flugzeug mit jüdischen Passagieren nach Entebbe in Uganda. Was folgte, war eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der Geschichte.
[mehr] Und dann kam die BefreiungMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.