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von Jörg Swoboda
Wege aus der Sklaverei
«Über 50 Millionen Menschen leben heute noch in Sklaverei», las ich kürzlich. Aus der Vergangenheit berichtet die Bibel, dass in Ägypten die Israeliten sogar als ganzes Volk versklavt waren. Sklaverei war in der Antike gang und gäbe. In Athen waren drei Viertel der Einwohner Sklaven, in Rom mehr als die Hälfte, denn kein freier Bürger arbeitete körperlich. Der Akropolis-Tempel in Athen, das Pantheon in Rom und die Götterstatuen in unseren Museen – alles von Sklaven erschaffen. Und waren sie auch noch so qualifiziert, waren sie doch völlig rechtlos. Wenn zum Beispiel ein Besitzer seinen Sklaven totschlug, war das seine Sache. Auch Mohammed machte bei seinen 25 Kriegen regelmässig Sklaven, seine muslimischen Krieger tun das bis zum heutigen Tag. Ebenso hielten nordamerikanische Indianerstämme Sklaven – und im Jahre 1830 gab es allein in Charleston sogar mehr als 400 Afroamerikaner, die schwarze Sklaven besassen. Die Behauptung, dass Sklaverei eine typische Sünde des weissen Mannes gegenüber Schwarzen sei, hat sich damit erledigt (s. a. «Nichts spezifisch Westliches», factum 05/22, S. 22–24).
Leider ist im 19. Jahrhundert in Nordamerika die Sklaverei auch von Pastoren verteidigt worden, während wiederum andere Pastoren für die Abschaffung (Abolition) ihr Leben liessen. Es waren beharrliche Christen im Londoner Parlament, die schliesslich die Abschaffung der Sklaverei erstritten. Unvergessen William Wilberforce, der nach 35 Jahren Kampf, kurz vor seinem Tod, damit endlich Erfolg hatte.
Die Brücke zwischen Feinden
Was sagt das Neue Testament zu diesem Thema?
Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 01/2023
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