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von Thomas Lachenmaier
Terror, der nicht der Rede wert ist
Die mit hoher krimineller Energie ausgeführten Anschläge erinnern an den Terror der Roten Armee Fraktion (RAF), die von Mitte der 70er- bis in die 90er-Jahre zahlreiche Anschläge, politische Morde und Entführungen verübte. Anders als damals wird über den gegenwärtigen Linksterrorismus jedoch kaum berichtet.
Als die Feuerwehren nach dem Brandanschlag auf das Jagdschloss von Thurn und Taxis vor Ort eintrafen, stand das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert bereits in vollem Brand. Die Brandstiftung, bei der ein Schaden in Millionenhöhe entstand, war mit hoher Professionalität ausgeführt worden. Die 200 Feuerwehrleute konnten nur noch das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindern. In dem auf der linksextremistischen Plattform Indymedia veröffentlichten Bekennerschreiben hiess es, man sei «damit konfrontiert, dass mit Gloria von Thurn und Taxis mitten in Regensburg eine Grosskapitalistin residiere». Der Adel müsse enteignet werden, sie sei eine «Abtreibungsgegnerin». Es gebe «mehr als genug Gründe für uns, Gloria eine deutliche Warnung zu schicken». Das nächste Mal «stehe mehr in Flammen» als dieses Schloss.
Von den Brandanschlägen auf Hochspannungsleitungen in Berlin Anfang September waren 50 000 Stromkunden betroffen: 300 Betriebe, Arztpraxen, Altenheime, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, der Nahverkehr, Supermärkte, der Technologiepark Adlershof, der in einer Woche 100 Millionen Umsatz erwirtschaftet. Auch für kleine Betriebe sind die Schäden katastrophal. So berichtete der Betreiber der Pizzeria «Due Amici», dass ein Schaden von 25 000 Euro entstanden ist. Wie in Supermärkten sind auch hier und in vielen Restaurants die Lebensmittel in den Kühltruhen verdorben. Erst nach drei Tagen war die Stromversorgung halbwegs wiederhergestellt.
Mehrfach legten Linksextremisten Bahnstrecken lahm, so etwa Ende Juli zwischen Duisburg und Düsseldorf, in Wuppertal und im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt). Betroffen waren mehrere Hunderttausend Bürger. Auch die Zerstörung der Büroräume von christlichen Organisationen, die sich für schwangere Frauen engagieren und für das Recht auf Leben Ungeborener eintreten, sowie die Zerstörung von zwei AfD-Büros in München durch Brandanschläge werden schweigend hingenommen. In der Schweiz fand ein Brandanschlag der Antifa auf eine UBS-Filiale mit der Parole «Globalize the Intifada» wenig Beachtung. Bei «Palästina»-Krawallen in Bern wurden 57 Gebäude beschädigt, 18 Polizisten verletzt. Ein Grossbrand in der Altstadt konnte nur verhindert werden, weil ein Wasserwerfer vor Ort war.
Gewalt gegen Menschen und Infrastruktur ist in den allermeisten Fällen links und islamistisch motiviert. Der schweizerische Nachrichtendienst des Bundes (NDB) berichtete, dass die Gefahr für Leib und Leben durch rechtsextremistische Gruppen praktisch bedeutungslos ist.
Meldung aus factum 06/2025
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