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von Thomas Lachenmaier

Natur

Obduktionen offenbaren das Impfrisiko

Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird nach Meinung des Chef-Pathologen der Uni Heidelberg, Prof. Dr. Peter Schirmacher, unterschätzt. Nach der Obduktion von mehr als 40 Menschen, die innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung verstarben, stellte sich heraus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind. Prof. Schirmacher warnt vor einer hohen Dunkelziffer.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete über dieses Geschehen. In der Regel wird bei einem Todesfall kurz nach einer Impfung kein Zusammenhang mit der Impfung erkannt, weil der Tod «meist nicht unter klinischer Beobachtung» eintritt, so Prof Schirmacher. Der leichenschauende Arzt stelle in der Regel keinen möglichen Zusammenhang mit der Impfung her «oder er bescheinigt eine unklare Todesart und die Staatsanwaltschaft sieht kein Fremdverschulden und gibt die Leiche zur Bestattung frei». Klarheit kann nur eine Obduktion geben. Von den meisten Patienten, die nach, und möglicherweise an einer Impfung sterben, bekämen die Pathologen gar nichts mit. Deshalb lautet die Forderung des Heidelberger Chef-Pathologen, nicht nur an Corona verstorbene Menschen zu obduzieren, sondern auch die Leichname von Menschen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung sterben. Die Befunde deuten auf eine «hohe Dunkelziffer» schwerer und auch tödlicher Nebenwirkungen der Corona-Impfung hin, so Schirmacher. Er hält es für wichtig, den seltenen, aber schweren Nebenwirkungen, wie etwa Hirnvenenthrombosen oder Autoimmunerkrankungen, auf den Grund zu gehen. Der Bundesverband Deutscher Pathologen drängt ebenfalls auf mehr Obduktionen von Geimpften. Nur so könnten Zusammenhänge zwischen Todesfällen und Impfungen ausgeschlossen oder nachgewiesen werden, sagt Johannes Friemann, der Leiter der Arbeitsgruppe Obduktion in dem Verband. Auch müssten Hausärzte und Gesundheitsämter sensibilisiert werden. Der Bundesverband der Pathologen hatte bereits im März in einem Schreiben an Gesundheitsminister Spahn gefordert, dass die Länder die Gesundheitsämter anweisen sollten, Obduktionen durchzuführen. Das Schreiben blieb unbeantwortet, so die Süddeutsche Zeitung.

Bei den schweren Nebenwirkungen handelt es sich unter anderem um anaphylaktische Schocks, Myokarditis, Lähmungserscheinungen, Schlaganfälle, Thrombosen. Die mRNA-Impfstoffe weisen offenbar auch ein autoimmunogenes Potenzial auf. Auch aus anderen Ländern, etwa den USA oder Israel, gibt es seriöse Berichte über ungleich mehr Fälle von Nebenwirkungen bei den mRNA-Impfstoffen als bei früheren Vakzinen. So berichtet beispielsweise die schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Heilmittel, «Swissmedic», Mitte Juli von 1537 Fällen von Nebenwirkungen nach der Impfung, die als «schwerwiegend» eingestuft wurden (35,6 Prozent der ausgewerteten Fälle). Als schwerwiegend werden Fälle definiert, bei denen der Betroffene verstorben ist, hospitalisiert werden musste oder an schwerwiegenden Beeinträchtigungen leidet. Im Juli wurden in der Schweiz 806 Verdachtsfälle gemeldet. 118 Menschen sind «in zeitlicher Nähe» zur Impfung gestorben.

Schirmacher leitet auch ein Autopsie-Projekt der Unikliniken im Südwesten, bei dem Corona-Tote obduziert werden. Es wird vom Land mit 1,8 Millionen Euro unterstützt. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse hätten zu einer besseren Behandlung von Covid-Erkrankten geführt, so Prof. Schirmacher. Auch die Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg, Theresia Bauer, sagte, dass dieses Programm helfe, Leben zu retten.

Meldung aus factum 05/2021

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