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von Thomas Lachenmaier

Mensch

Jetzt braucht Deutschland Gebet

Der deutsche Zweig der Organisation «Intercessors for Israel» (Fürbitter für Israel) sendet immer freitags eine Mail mit konkreten Gebetsvorschlägen für Israel an Freunde und Mitglieder. Darin ist auch jeweils die Bitte enthalten, für die eigene Nation zu beten, wie das in der Schrift ja empfohlen wird. Angesichts der dramatischen Zuspitzung der antichristlichen Entwicklung in Deutschland hat diese christliche Organisation erstmals konkrete Gebetspunkte für Deutschland aufgelistet.

Der erste Punkt, der in dem Gebetsbrief angesprochen wird, ist die antiisraelische Haltung der Bundesregierung. So hat der deutsche UN-Vertreter bei den acht erneuten antiisraelischen Verurteilungen der UN in sieben Fällen gegen Israel gestimmt, sich einmal der Stimme enthalten. Auch stellt sich Deutschland gegen die Anerkennung von Judäa und Samaria als Teil Israels und wendet sich in dieser Frage gegen die USA. Während zum Beispiel Holland seine Zahlungen an die den Terror finanzierende Palästinensische Autonomiebehörde einstellt, hat Deutschland diesen Betrag jetzt erhöht. Deutschland sieht ein Verbot von Therapien vor, mit denen Homosexuelle, die an ihrer Neigung leiden und sich abwenden wollen, unterstützt werden. Jens Spahn, Minister einer Partei, die sich christlich nennt, «will Christen verbieten, sich gemäss den Aussagen der Bibel zu verhalten, indem sie das Sünde nennen, was die Bibel Sünde nennt (Röm. 1,26–27; 3. Mose 20,13) und er will Christen verbieten, denen zu helfen, die sich davon befreien wollen. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass jeder, der nicht arbeiten will, dennoch Anspruch auf staatliche Unterstützung hat. «Das höchste Gericht in unserem Land hat damit entschieden, dass Menschen, die nicht arbeiten wollen, von den Steuergeldern der Menschen, die arbeiten und Steuern zahlen, ein ‹Grundgehalt› bekommen.» Das stehe klar gegen Gottes Wort («... wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen», 2. Thess. 3,10). Der Gebetsbrief offeriert jeweils konkrete Gebetsformulierungen zu den einzelnen Punkten. Es gebe offensichtlich die Tendenz in Deutschland, genau das Gegenteil von dem, was Gott als Recht ansieht, als Recht einzuführen. Die Organisation begründet den ungewöhnlichen Schritt, jetzt Deutschland besonders ins Gebet zu nehmen, damit, dass es mit einer Nation «rapide bergab» geht, wenn die weltlichen und geistlichen Leiter sich von den Wegen Gottes abwenden. Deshalb sei das Verhalten der Gemeinde Jesu entscheidend für das Schicksal einer Nation.

Meldung aus factum 01/2020.

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