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von factum-Redaktion

Glaube

Fakten verschleiert

Nigeria ist das gefährlichste Land der Welt für Christen. Von 2019 bis 2023 ermordeten Muslime 16 769 Christen. Das bedeutet, dass im statistischen Mittel alle zwei Stunden ein Christ ermordet wird – und das bereits seit mehreren Jahren.

3300 Menschen sind in Nigeria entführt worden, berichtet Open Doors. 3,4 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Auch im Sudan hat sich die Situation im Jahr 2021 mit dem Militärputsch «und dem Aufleben der Schariagesetze» weiter verschlechtert, wie Christian Solidarity Worldwide (CSW) berichtet. Christen werden gezwungen, zum Islam zu konvertieren. 8,2 Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Für die internationalen Medien ist der Völkermord an den Christen kein Thema. Im Gegenteil, die Berichterstattung verharmlost die Situation, beklagen Organisationen, die sich für die Opfer einsetzen, wie die «Beobachtungsstelle für Religionsfreiheit in Afri-ka» oder «Christian Solidarity Worldwide».

So versäumte es die weltweit tätige Nachrichtenagentur Associated Press (AP), die Identität von Tätern und Opfern zu benennen, so etwa bei dem Massaker in Nigeria, bei dem an Weihnachten vergangenen Jahres 200 Christen von Muslimen abgeschlachtet wurden. Es wird stattdessen von «Hirten» als Täter gesprochen oder man vermeidet durch Formulierungen wie «Es war nicht sofort klar, wer hinter dem Angriff auf die Kirche steckte» die offenkundigen Tatsachen. AP stellte diese Gräueltat gar als eine Folge des «Klimawandels» dar. Es gibt keinen Zweifel, wer Täter und Opfer ist, wie Schwester Monica Chikwe berichtet: «Es sind Fulani-Kämpfer, ganz in Schwarz gekleidet (wie ISIS) und sie skandieren ‹Allahu Akbar› und ‹Tötet die Christen›».

Meldung aus factum 01/2025

 

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