Uhr
von Ulrich Kriehn

Mensch

Fakten gegen Gender

Gegen die flächendeckende Einführung fragwürdiger Bildungspläne, hinter denen sich ziemlich unverhüllt die Gender-Ideologie versteckt, gab es in Deutschland und in der Schweiz schon eine Reihe von Protesten. In Deutschland fanden unter dem Motto «Demo für Alle» mehrere Protestkundgebungen statt, die einiges Aufsehen erregten. Aber noch nie wurde eine so geballte Kompetenz an Wissenschaft aufgeboten wie bei dem Gender-Symposium im Januar in Stuttgart.

Namhafte Wissenschaftler der Religionswissenschaft, der Sexualpädagogik, der Neurologie, der Linguistik und der Ethik referierten vor fast tausendköpfigem, bunt gemischtem Publikum und dokumentierten die Gefahren, die mit der Gender­ideologie verbunden sind. Die Folgen sind verwirrte  Kinder, ratlose Erwachsene, zerstörte Beziehungen und die Abkehr von christlichen Werten.

Die Referate von Prof. Dr. Gerl-Falkovitz (Religionsphilosophie), Prof. Dr. Raphael Bonelli (Neurowissenschaft), Prof. Dr. Manfred Spieker (Politikwissenschaft), Dr. Jakob Pastötter (Kulturanthropologie, Sexualwissenschaft) und Dr. Tomas Kubelik (Germanistik, Linguistik) waren fundiert und beleuchteten vor dem jeweiligen fachlichen Hintergrund, wie absurd und schädlich die Umsetzung der Gender-Richtlinien in der Gesellschaft, vor allem in Schule, Kindergarten und Familie, ist. Zu dem Symposium waren auch Vertreter des Gender Mainstreaming eingeladen. Kein Einziger war bereit, sich der wissenschaftlichen Debatte zu stellen. Auch die Sozialministerin von Baden-Württemberg, die – wie auch die rotgrüne Landesregierung insgesamt – Gender aktiv fördert, verweigerte sich der Auseinandersetzung. Die Veranstaltung konnte nur unter Polizeischutz durchgeführt werden, gewaltbereite Links-Autonome versuchten die Veranstaltung zu verhindern.

Ungeachtet theologischer Unterschiede hatten sich zu der gender-kritischen Veranstaltung Katholiken, Freikirchler und schwäbische Pietisten zusammengefunden. Sie hatten hier eine grosse Übereinstimmung gefunden und repräsentierten über ihr eigenes Klientel hinaus breite Bevölkerungsschichten. Unterstützung dafür gibt es von den Kirchenleitungen nicht, was vor allem katholische Referenten bedauerten. Die Gemeinsamkeit lässt hoffen, denn es geht um die Kinder und damit um die Zukunft der Gesellschaft. Dass der Kongress mit Referenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz länderüb­erschreitend war, ist ebenfalls ein erfreuliches Zeichen.

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/concepts
Glaube

Christen im Visier

Die Situation der verfolgten Christen in Pakistan wird immer schlimmer. Das ist auch eine Folge der Blasphemie-Gesetze. Abschätziges Reden über den Koran oder über Mohammed kann in Pakistan mit dem Tod bestraft werden.

[mehr] Christen im Visier
© shutterstock.com/SerPhoto
Glaube

Wie Jesus Europa reich macht(e)

Die westliche Kultur ist Sinnbild für Freiheit, Menschenwürde und Wohlstand. Der Anthropologe Joseph Henrich erforscht deren Gründe. Seine interessanten Ergebnisse gibt es nun in Buchform.

[mehr] Wie Jesus Europa reich macht(e)
© shutterstock.com/Andrei-Dubadzel
Natur

Abfall aufgewertet

Forscher der ETH Zürich und der Empa haben einen Weg gefunden, Sägemehl, das heute meist als Abfall im Ofen landet, mit einem Mineralbinder zu einem schwer entflammbaren, robusten Material zu pressen. (1) Dieses ist sogar kreislauffähig.

[mehr] Abfall aufgewertet

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.