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von factum-Redaktion
Eine Rente für die Mörder
Nach den Gesetzen der Autonomiebehörde hat die Witwe des Attentäters lebenslang Anspruch auf eine Rente von 760 Euro. Zusätzlich erhält sie eine Einmalzahlung von 1580 Euro. Das hat die Organisation «Palestinian Media Watch» (PMW) ermittelt.
Der Terrorist war Anfang Januar mit einem Lastwagen in eine Gruppe junger Rekruten gefahren und hatte Shira Tzur (20), Shir Hadschadsch (22), Yael Jekutiel (20) und Erez Orbach (20) getötet. PMW zufolge unterhält die Autonomiebehörde einen eigenen «Märtyrerfonds» mit einem Jahresbudget von 160 Mio. Euro. Von diesem Geld werden monatlich an 35 000 palästinensische Familien von Mördern und verurteilten Terroristen Zahlungen getätigt. Die Mindestsumme, die ausbezahlt wird, entspricht dem durchschnittlichen Monatslohn. Der Löwenanteil des palästinensischen Haushalts kommt von den USA und der EU. Im vergangenen Jahr hat der Vatikan einen «Palästinenserstaat» offiziell anerkannt. Papst Franziskus bezeichnete Mahmud Abbas als «Engel des Friedens» und empfing ihn bereits drei Mal im Vatikan.
Nach einer Israelreise hatten katholische Bischöfe aus neun Ländern zum «friedlichen Widerstand» gegen Israel aufgerufen. Sie bezeichneten Judäa und Samaria als «besetztes Land» und erwähnten dabei nicht, dass es durch einen Verteidigungskrieg Israels in israelische Hände kam. Sie blendeten aus, so Nahost-Korrespondent Ulrich Sahm, dass vor den Israelis Jordanien und Ägyptern die «Verwalter» waren und davor Briten, Osmanen und viele andere seit biblischer Zeit. Unerwähnt bleibe auch, «dass die ‹israelischen Besatzer› sich 2005 aus dem Gazastreifen zurückgezogen haben, was zum Putsch der radikalislamischen Hamas, dem Abschuss von 12 000 Raketen auf Israel und einer grausamen Unterdrückung der Bevölkerung geführt hat».
(Artikel aus factum 2/2017)
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