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von Bettina Hahne-Waldscheck
Die freiheitliche Antwort
Die US-Mainstream-Medien haben massiv an Vertrauen eingebüsst, Millionen Amerikaner haben sich in den vergangenen Jahren enttäuscht von ihren ehemaligen Lieblingssendern und -zeitungen abgewendet und informieren sich über Politik und gesellschaftliche Entwicklungen stattdessen bei unabhängigen Medien. Begonnen hat dieser Trend unter der Präsidentschaft von Donald Trump, als sich für viele Konservative abzeichnete, dass die Mainstream-Medien manche Themen ignorierten und überwiegend links und einseitig Trump-kritisch berichteten. «Unliebsame Meinungen», die nicht den Regeln der «politischen Korrektheit» entsprechen, werden im anti-pluralistischen Klima der Cancel Culture einfach ignoriert und in den Sozialen Medien zensiert oder gelöscht. Die wichtigsten TV-Sender lassen Kritiker der Corona-Politik oder Kritiker der Biden-Administration in Talkshows nicht auftreten. Algorithmen bewirken, dass wertkonservative Informationen und Meinungen bei Google schwerer zugänglich sind.
Bereits im Herbst 2019 war laut einer Gallup-Umfrage das Vertrauen in die Mainstream-Medien auf 41 Prozent gesunken. Während der Corona-Krise verloren sie viele weitere Millionen Zuschauer und Leser.
Bei den anderen Nachrichtensendern sieht es nicht viel besser aus. Was die Leser und Zuschauer vor allem bemängeln, ist die Unterdrückung unliebsamer Informationen und die fehlende Meinungsvielfalt. Stattdessen zeichnet sich immer mehr die Stärkung der Interessen der weltgrössten Unternehmen ab und die Konzentration auf die immer gleichen Experten. 80 Prozent der konservativen Wähler in den USA sind der Ansicht, dass US-Institutionen von Linken dominiert werden. Der Trend zur Einseitigkeit wird verstärkt durch Fusionen und Konglomeration der Medienhäuser: Während früher Print-Medien und TV-Sender in den Händen Dutzender verschiedener Verlage waren, sind heute 90 Prozent der Medien in den USA in der Hand von nur noch sechs Konzernen. Fünf davon haben mit Blackrock und Vanguard die Nummer eins und zwei im Vermögensverwaltungsgeschäft unter ihren grössten Anteilseignern, welche wiederum bedeutende Aktionäre bei Pfizer sind. Ein weiterer Grund, warum in den vergangenen Jahren bei so manchem Thema sehr einseitig berichtet wurde.
Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 06/2022
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