Uhr
von Dr. Peter Borger
Die bessere Erklärung
Die Evolutionstheorie, wie sie heute noch in vielen Schulen und Universitäten gelehrt wird, basiert auf den Prinzipien von Charles Darwin, die er in seinem Buch von 1859 dargelegt hat. Darwin schrieb damals, dass das Leben möglicherweise aus wenigen oder sogar nur einem einzigen urzeitlichen Organismus entstanden sei. Der Prozess der Evolution wird als Folge von zufälligen genetischen Veränderungen (sogenannten Zufalls-Mutationen) beschrieben, die im Laufe der Zeit durch den Mechanismus der natürlichen Selektion gefiltert werden. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werfen jedoch zunehmend Fragen auf, welche diese drei Grundprinzipien der Theorie kritisch infrage stellen.
Keine universelle gemeinsame Abstammung
Die Vorstellung, dass alle Organismen auf der Erde, sowohl ausgestorbene als auch noch existierende, durch einen gemeinsamen Vorfahren miteinander verbunden sind, ist tief in unserer Kultur verankert. Während Darwin damals noch vorsichtig schrieb, dass alle Lebewesen aus wenigen oder vielleicht nur einem Urorganismus hervorgekommen seien, wird heute überzeugt die Ansicht vertreten, dass das Leben aus einem einzigen Urorganismus oder einer kleinen Gruppe von Organismen hervorgegangen ist – dem sogenannten LUCA (Last Universal Common Ancestor). Die Biologie liefert jedoch seit dem 19. Jahrhundert starke Argumente gegen die Vorstellung einer universellen gemeinsamen Abstammung. Leider sind diese fast vergessen und werden heute nicht mehr gelehrt.
Protostomia (Urmundtiere) und Deuterostomia (Neumundtiere) sind zwei Tiergruppen, deren embryonale Entwicklungspläne nicht unterschiedlicher sein könnten. Bei Protostomia entwickelt sich zuerst der Mund, während bei Deuterostomia der Anus zuerst entsteht. Diese grundlegende Unterscheidung teilt das Tierreich in zwei grosse, getrennte Gruppen. Dies deutet auf zwei separate Ursprünge hin statt auf einen gemeinsamen.
Der deutsche Biologe August Weismann vertrat bereits im 19. Jahrhundert die Auffassung, dass die Fortpflanzungszellen eines Organismus unabhängig von den Körperzellen sein müssten. Diese Fortpflanzungszellen tragen die biologische Information, die an die Nachkommen weitergegeben wird. Änderungen in den Körperzellen eines Organismus könnten nicht vererbt werden, nur solche in den Fortpflanzungszellen. Weismann ergänzte seine Theorie später mit der Vorstellung von der «Kontinuität des Keimplasmas», nach der eine ununterbrochene Kette von Fortpflanzungszellen alle Lebensformen hervorgebracht haben soll, die jemals existierten – eine Kette, die bis zum heutigen Tag reicht.
Die Evolution setzt eine kontinuierliche Reproduktion von einer Generation zur nächsten voraus. Wenn alle Lebewesen durch gemeinsame Abstammung miteinander verbunden sind, darf es keine Unterbrechung dieser Fortpflanzungskette geben. Doch existiert diese Kette tatsächlich?
Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 03/2025
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre unterstützung angewiesen.
Neue News
Christen im Visier
Die Situation der verfolgten Christen in Pakistan wird immer schlimmer. Das ist auch eine Folge der Blasphemie-Gesetze. Abschätziges Reden über den Koran oder über Mohammed kann in Pakistan mit dem Tod bestraft werden.
[mehr] Christen im VisierWie Jesus Europa reich macht(e)
Die westliche Kultur ist Sinnbild für Freiheit, Menschenwürde und Wohlstand. Der Anthropologe Joseph Henrich erforscht deren Gründe. Seine interessanten Ergebnisse gibt es nun in Buchform.
[mehr] Wie Jesus Europa reich macht(e)Abfall aufgewertet
Forscher der ETH Zürich und der Empa haben einen Weg gefunden, Sägemehl, das heute meist als Abfall im Ofen landet, mit einem Mineralbinder zu einem schwer entflammbaren, robusten Material zu pressen. (1) Dieses ist sogar kreislauffähig.
[mehr] Abfall aufgewertetMehr entdecken
ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.