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von Thomas Lachenmaier

Mensch

Der dämonische Gipfel des Geschehens

Jeder, der noch ein Herz im Leib hat, kann in Israel sehen, wie der Zustand der Welt ist, wie der Mensch ist. Er ist so, wie die Bibel schreibt: verloren. Sein Nichtwissenwollen von Gottes gutem Willen macht ihn blind – für das Böse, für das Gute. Deshalb triumphiert das Böse – und die Menschen ergreifen in ihrer Verblendung Partei für das Böse.

In den Verliessen Gazas werden Evjatar David und Rom Braslavski, ein Deutscher, sterbenskrank und ausgemergelt vorgeführt in ihrem Leiden und Sterben, erniedrigt, gezwungen, das eigene Grab zu schaufeln. Evjatar und Rom «sind Symbole einer Welt, die auf den Kopf gestellt ist. Eine Welt, in der die Hamas sie vor laufender Kamera hungern lassen kann und dennoch als Verhandlungspartner gilt. Eine Welt, in der die schlimmsten Formen der Grausamkeit mit diplomatischer Anerkennung, Sympathie in den Medien und Hilfsgeldern belohnt wird», schreibt Fiamma Nirenstein. Der dämonische Gipfel des Geschehens ist, dass die Terroristen wissen, dass sie ihre bestialischen Verbrechen, das Abschlachten von Frauen und Kindern filmen und der Welt zeigen können, ohne dass die Welt Partei gegen sie ergreift. Die Mörder wissen, dass die Welt bereits von dem Geist ergriffen ist, der sie besessen hat; dass sie ihrer Propaganda verfällt. «Gute Menschen» werden zu Komplizen des Dämonischen. 

Und der deutsche Aussenminister? Sein Name wird vergessen werden. Er eilt nach Israel und schüttelt den Mördern der Autonomiebehörde ihre blutigen Hände, die ohne Scheu die Massaker der Hamas feiern und die freigepressten Mörder zu Millionären machen. Es ist auf Heller und Pfennig dokumentiert. Er will die ungeheuerlichen Verbrechen belohnen, indem er den Mördern in Judäa und Samaria ein XXL-Gaza beschert. Er hat Teil an dem, was Fiamma Nirenstein «eine Kampagne der moralischen Umkehr» nennt. 

Warum haben die Menschen kein Herz mehr im Leib? Weil sie das Wahrnehmbare (in der Schöpfung, in der Geschichte, in der Bibel) nicht wahrnehmen wollen: Da ist ein Gott. Er lebt. Es ist der gütige Gott, der sich offenbart, zu ihnen durchdringen will. Er ist gerecht. Ohne das Licht der Erkenntnis Gottes wird es Dunkel in der Welt. Bis der kommt, der richten wird: der Jude Jesus, der Messias Israels und der Welt. Er ist das Licht der Welt.

Kommentar aus factum 05/2025

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