Uhr
von factum-Redaktion
Das Leben erleichtern
Auslöser war eine Fussverletzung des damaligen israelischen Soldaten. Der schwierige Heilungsprozess und die Not von vielen anderen verletzten Soldaten weckte in Katz und seiner damaligen Freundin, Miri Berger, den Wunsch, Menschen mit Behinderungen helfen zu können. Berger studierte Industriedesign und Katz machte einen Master-Abschluss in Elektrotechnik. Einer von Miris Professoren, der einen Arm verloren hatte, weckte in den beiden die Idee von «Crescent». Aryeyh Katz und Miri Berger wollten helfen. «Zu dieser Zeit arbeitete ich im Innovationslabor der New Yorker Universität und hatte so Zugang zu vielen Geräten», erklärt Aryeyh. Gespräche mit Physiotherapeuten, Doktoren und Professoren an der Universität bestärkten das Paar in ihrem Vorhaben. «Wir wussten, dass wir eine bewegungsbasierte Technologie entwickeln mussten, mit der nicht nur Computer, sondern auch Smartphones gesteuert werden konnten», erzählte Katz dem israelischen Online-Magazin «Israel21c». Bei Gesprächen mit dem Arzt eines Parkinson-Patienten entdeckten sie, dass die entwickelte Technologie nicht nur bei eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten funktionierte, sondern auch bei unkontrollierten Bewegungen, wie sie bei Parkinson die Folge sind. Diese Erkenntnis war die endgültige Geburtsstunde von «Crescent» mit dem Ziel, Menschen mit verschiedensten Behinderungen das Leben zu erleichtern. Katz und Berger entwickelten den ersten Prototypen und arbeiteten dabei auch mit dem Jerusalemer ALYN-Kinderspital zusammen. «Crescent» sendet über Bluetooth Befehle an das jeweilige Gerät – Tablet, Smartphone, Laptop, Fernseher – und braucht durchschnittlich sieben Minuten, um deren Bedienung zu erlernen. Erfreuliche Testergebnisse ermutigten das Paar in ihrer Arbeit. 2017 kehrten die beiden nach Israel zurück, nachdem sie sich erfolgreich bei «MassChallange», einer israelischen Start-up Förder-Organisation, beworben hatten. Im selben Jahr gewannen sie dort eine goldene Auszeichnung. Derzeit sind sie Teil des «8200 Social Programm», das von ehemaligen Elite-Informatikern der israelischen Armee ins Leben gerufen wurde. Nun arbeiten sie am grossen Durchbruch.
Artikel aus factum 06/2018
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre unterstützung angewiesen.
Neue News
Christen im Visier
Die Situation der verfolgten Christen in Pakistan wird immer schlimmer. Das ist auch eine Folge der Blasphemie-Gesetze. Abschätziges Reden über den Koran oder über Mohammed kann in Pakistan mit dem Tod bestraft werden.
[mehr] Christen im VisierWie Jesus Europa reich macht(e)
Die westliche Kultur ist Sinnbild für Freiheit, Menschenwürde und Wohlstand. Der Anthropologe Joseph Henrich erforscht deren Gründe. Seine interessanten Ergebnisse gibt es nun in Buchform.
[mehr] Wie Jesus Europa reich macht(e)Abfall aufgewertet
Forscher der ETH Zürich und der Empa haben einen Weg gefunden, Sägemehl, das heute meist als Abfall im Ofen landet, mit einem Mineralbinder zu einem schwer entflammbaren, robusten Material zu pressen. (1) Dieses ist sogar kreislauffähig.
[mehr] Abfall aufgewertetMehr entdecken
ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.