Jurassica Parka bei der Premiere des Musicals Ku'damm 56 (Berlin, November 2021) © Mario Olszinski, wikimedia

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von Isabelle Kobe

Glaube

Erneut im Visier der Justiz

Gegen die bekannte Berliner Dragqueen «Jurassica Parka» stehen schwere Vorwürfe im Raum. Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie Anklage erhoben.

«Jurassica Parka», bürgerlicher Name Mario O., ist kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 2023 war er wegen Erwerb, Besitz und Verbreitung kinderpornografischen Materials rechtskräftig verurteilt worden. Nun ist er erneut ins Visier der Justiz geraten. Wie verschiedene Quellen berichteten (u. a. «Tichys Einblick»), begannen die polizeilichen Recherchen aufgrund eines Hinweises des US-amerikanischen «National Center for Missing and Exploited Children» (NCMEC) wegen einer auffälligen IP-Adresse im Internet.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 46-Jährigen stiessen die Ermittler im Juli 2025 auf rund 131 Bild- und Videodateien mit mutmasslich kinderpornografischem Inhalt. Das Amtsgericht Tiergarten muss nun entscheiden, ob die Anklage zulässig ist und ein Hauptverfahren eröffnet wird. Bislang schweigt der Angeklagte zu den Vorwürfen.

Trotz seiner Verurteilung im Jahr 2023 zog sich Mario O. nicht aus der Öffentlichkeit zurück, sondern stand weiterhin im Scheinwerferlicht, sei es als Moderator des Berliner «Christopher Street Day», in einer ZDF-Sendung mit Jan Böhmermann oder als Werbeträger für «Queer»-Rechte beim Bundesfamilienministerium. Warum, so fragt «Tichys Einblick» zu Recht, «hat ein rechtskräftiges Urteil nicht längst alle Alarmglocken ausgelöst»? Und: «Wie konnte ein bereits verurteilter Darsteller in einem hochmoralisierenden Berliner Förder-, Medien- und Szenebetrieb weiter als Vorzeigefigur funktionieren?»

Dass Drag-Lesungen in Bibliotheken, Schulen oder Kitas mittlerweile zum pädagogischen Konzept gehören, scheint die wenigsten aufzuschrecken. Wer sich hingegen kritisch äussert, gilt als rückständig und «queerfeindlich» und wird diffamiert. Auch «DemoFürAlle» übt immer wieder scharfe Kritik an solchen Veranstaltungen. Wie jüngst Hedwig v. Beverfoerde, Sprecherin von «DemoFürAlle», in einer Protestrede anlässlich einer sogenannten «Drag Queen Story Hour» in Wien, die sich explizit an Kinder richtete. Sie wies auf den Zusammenhang zwischen Dragqueen-Shows und der Transgender-Ideologie hin, welche behauptet, das Geschlecht eines Menschen sei beliebig definierbar, veränderbar und ganz nach persönlichem Empfinden wählbar. Dies sei aber eine Lüge. Kleine Kinder, so Beverfoerde weiter, wüssten das noch nicht und würden alles arglos als Wahrheit annehmen, was sie sehen und hören. Beverfoerde: «Dieses Vertrauen der Kinder zu missbrauchen, um sie in eine von einer kleinen frivolen Minderheit konstruierte Scheinwirklichkeit zu locken, ist deshalb besonders verwerflich!»

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