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von bhw
«Doktorspiele» in Kita: Webseite informiert, wie Eltern sich wehren können
Ein Vater fragt seinen vierjährigen Sohn, woher die Idee stamme, dem halb so alten Bruder die Hose herunterzuziehen. Der Junge schilderte, ältere Jungen hätten ihn in einem Seitenraum der Turnhalle bedrängt und im Genitalbereich angefasst. Die Eltern aus Baunatal, Hessen, sind schockiert, denn bei der Anmeldung in der Kita hatten sie ausdrücklich gefragt, ob es einen Raum für «Doktorspiele» gebe. Dies wurde verneint. Dass sich jedoch im «Gewaltschutzkonzept» der Kita auch ein «sexualpädagogisches Konzept» verbirgt, erfuhren sie nicht: Wenn Kinder «den Körper anderer Kinder» erkunden wollen, wird das geduldet, solange es «einvernehmlich» geschieht. Der Vater ist schockiert: «Die Hose sollte oben bleiben. Es sind Kinder.» Die Rückmeldung der Kitaleitung laut HNA: «Dann sind Sie in der falschen Einrichtung.» Als jedoch mehrere Eltern ihre Kinder aus der Kita nehmen, lenkt die Kita ein und will «Doktorspiele» zunächst unterbinden und Eltern das Konzept genauer vorstellen.
Initiative «Elternaktion»
Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig ausführliche Nachfragen von Eltern sind. In vielen Kitas werden Eltern solche Konzepte vorenthalten, was ein klarer Verstoss gegen das Erziehungsrecht ist. Viele Eltern erleben diese Konflikte mit der Kita- oder Schulleitung zum ersten Mal. Damit sie mit ihren Sorgen und Bedenken nicht alleinstehen, hat «Demo für Alle» die Initiative «Elternaktion» gegründet. Diese setzt sich für eine kindgerechte Sexualerziehung ein und unterstützt Eltern darin, ihre Rechte bei Aufklärungsangeboten in Kita und Schule wahrzunehmen. Sie informiert über die Hintergründe, Methoden und möglichen Gefahren der «Sexualpädagogik der Vielfalt» und bietet Eltern praxisnahe Handlungstipps. Auf der Webseite können sich Eltern über die Regelungen im eigenen Bundesland informieren. Ausserdem gibt es Faltblätter zum Bestellen mit Titeln wie «Schule der Vielfalt. Regenbogenideologie statt guter Bildung». Oder «Transgenderhype. Angriff und Abwehr». Klickt man zum Beispiel «Bayern» und «Kita» an, liest man unter anderem: «Obwohl Kindertagesstätten nicht zur Einführung eines sexualpädagogischen Konzeptes verpflichtet sind, werden dort unter dem Deckmantel der Missbrauchsprävention immer häufiger derartige Konzepte eingeführt.» Unter der Rubrik «Wissen» gibt es empfehlenswerte Aufklärungsbücher für Kinder. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, sich über ein Kontakt-Formular Rat zu holen.
Info: http://Elternaktion.de von dem Aktionsbündnis für Ehe und Familie http://www.demofueralle.de
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