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von Bettina Hahne-Waldscheck

Mensch

20 Jahre Vorbereitung

Wochenlang sorgten im Frühjahr pro-palästinensische Demonstrationen an amerikanischen Universitäten für Schlagzeilen. Dies war nicht das Ergebnis spontaner Proteste von Einzelpersonen, sondern wurde vielmehr von einem Netzwerk antisemitischer Nichtregierungsorganisationen sowie Katar finanziert.

Laut dem Forschungsinstitut «NGO Monitor» waren unter anderem «Students for Justice in Palestine» (der verlängerte Arm der radikalen Muslimbruderschaft), sowie «Jewish Voice for Peace» und «US Campaign for Palestinian Rights» an der Organisation der Proteste beteiligt. «Was wir hier sehen, ist keine zufällige emotionale Reaktion, sondern das Ergebnis von 20 Jahren Vorarbeit und Vorbereitung durch mehrere anti-israelische, pro-terroristische Gruppen», erklärte Gerald Steinberg, der Leiter von «NGO Monitor» in Jerusalem. Eytan Gilboa, Direktor des Zentrums für internationale Kommunikation an der Bar-Ilan-Universität in Israel, sagte gegenüber der Weltwoche, dass die meisten Gelder ursprünglich aus arabischen Ländern fliessen, besonders aus Katar. «Die Spenden gehen zum Beispiel an National Students for Justice in Palestine.» Auch die Universitäten selbst erhielten Zuwendungen aus dem arabischen Raum, so Gilboa. Nach Angaben der National Association of Scholars hat Katar zwischen 2001 und 2021 rund fünf Milliarden Dollar besonders an amerikanische Elite-Universitäten gezahlt. Ausserdem wollten es sich die Universitäten nicht mit den vielen voll zahlenden Studenten aus dem Nahen Osten verderben. Rachel Ehrenfeld, Terrorismus-Expertin und Autorin des Buches «The Soros Agenda», sieht als weiteren Geldgeber die Soros-Foundation. «Diese finanziert seit Jahrzehnten linke und pro-palästinensische Gruppierungen.» Zum Verhalten der Universitäten sagte sie in CBN News: «Die Universitäten begehen Verrat an den amerikanischen Werten und der amerikanischen Verfassung.» Einige Universitäten hielten jetzt immerhin die Vergabe von Abschlusstiteln bei Protestlern mit Disziplinarverfahren zurück.

Meldung aus factum 04/2024

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