© shutterstock.com/irisphoto1

Uhr
von Thomas Lachenmaier

Glaube

Zahl der Jesus-Nachfolger in Israel wächst

Der Glaube an Jesus als den Messias verbreitet sich in Israel zunehmend. Das liegt vor allem daran, dass es in Israel heute nicht vor allem Christen aus den «Heidenvölkern» sind, die den Glauben an Jesus weitergeben, sondern immer mehr jüdische Israelis. Ihnen fällt es leichter, zu vermitteln, dass der Glaube an Jeschua (Jesus) keinen Bruch mit dem Jüdischsein bedeutet.

Die evangelistische Arbeit messianischer Juden und arabischer Christen aus dem Umfeld der Bibelschule «Israel College of the Bible» stösst in Israel auf grosses Interesse. Professionell gestaltete Internetseiten mit Bibelarbeiten und Zeugnissen von Juden, die mit Gottes Hilfe zu ihrem Messias gefunden haben («I met messiah»), haben grosse Zugriffszahlen.

Das 1976 in Grossbritannien gegründete Missionswerk «Christian Witness to Israel», welches in Israel, aber auch in Europa und den USA aktiv ist, berichtet von einem «deutlichen Anstieg der Anzahl jüdischer Menschen», die an Jesus Christus glauben. «Wir freuen uns auf eine Zukunft, in der jüdische Menschen den Messias lieben und annehmen, der gekommen ist, um sie zu befreien», erklärte der Leiter des Werks, Joseph Steinberg. «Wir möchten, dass die Kirche ihr Vertrauen darin zurückerhält, dass Jesus rettet, auch Juden, und dass die Kirche sich hinter unsere Arbeit stellt, damit die ganze Welt Gottes rettende Macht kennenlernen kann.» Die Arbeit der Organisation wird nicht von allen Kirchen akzeptiert, da manche Christen glauben, dass es nicht angemessen sei, Juden bekehren zu wollen.

Einer Studie zufolge, die demnächst veröffentlicht werden soll, gibt es 30 000 jüdische Jesus-Gläubige in Israel, die in ungefähr 300 Gemeinden organisiert sind. Eitan Bar, der Direktor des israelischen Evangelisationswerkes «One for Israel», geht davon aus, dass in Israel weitere 10–20 000 jüdische Jesus-Gläubige leben, die nicht Mitglied einer messianischen Gemeinde sind.

(Artikel aus factum 02/2018)

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.