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von factum-Redaktion
Wie Recht er hat!
Das Logo des «Palestine Marathon» zeigt eine Landkarte von Israel in den Farben der palästinensischen Flagge: Israel existiert nicht. Ganz Israel wird von den Veranstaltern als «Palästina» verstanden. Im Vorgriff auf den erhofften kommenden Verlauf der Geschichte wird Israel schon einmal ausgelöscht. Derweil plant der UN-Menschenrechtsrat mit Francesca Albanese eine extreme Antisemitin als Beauftragte für Israel zu ernennen. Deutschland macht bei dieser Farce mit. Albanese nennt Israel mit Begeisterung einen «Apartheid»-Staat, wirft Israel einen «Genozid» und «Holocaust» vor. Israel halte «Millionen von Zivilisten gefangen». In Deutschland leistet sich eine Regierungspartei mit Omid Nouripour einen Vorsitzenden, der 2020 auf der Liste der grössten Antisemiten stand. Hat damit jemand ein Problem? Nicht viele in einem Land, in dem ein «Historiker» wie der Kameruner Israelhasser Achille Mbembe hofiert wird und das ZDF, in einer Sendung zum Holocaust-Gedenktag, die Shoah relativiert und von einem «besetzten Gaza» fabuliert – obwohl dort kein einziger Jude mehr lebt, seit Israel 2005 die eigene Bevölkerung von dort umgesiedelt hat. In einem Land, in dem 81 Prozent glauben, dass die Deutschen im Nationalsozialismus nichts über den Holocaust gewusst hätten und 47 Prozent glauben, ihre Vorfahren hätten wenig bis keinerlei Schuld am Holocaust getragen, kommt derlei öffentlich-rechtliche Geschichtsklitterung und Wahrheitsleugnung gut an. Der Antisemitismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Historiker Raul Hilberg schrieb: «Geschichte lässt sich nicht ungeschehen machen, erst recht nicht die Geschichte dieses Ereignisses (des Holocaust), das im Zentrum einer Erschütterung stand, die die Welt verändert hat. Diese Vergangenheit nicht zu kennen heisst, sich selbst nicht zu kennen.» Wie Recht er hat!
Meldung aus factum 03/2022
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