© shutterstock.com/Rawpixel.com

Uhr
von factum-Redaktion

Mensch

Wie das Lesen die Menschen verbinden kann

Lesen bildet, gemeinsam lesen macht Freude und verbindet Menschen – besonders gilt das, wenn sich bislang Unbekannte treffen, um sich gegenseitig vorzulesen. Das dachte sich vor vier Jahren der lesebegeisterte Israeli Raz Spector und erfand das Booksurfen. Inzwischen treffen sich in zwölf Ländern Menschen zu Booksurf-Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen. Das Wort setzt sich aus «Buchclub» und «Couchsurfen» zusammen.

Spector erinnert sich daran, dass er neugierig war, wie Menschen, die sich noch nicht kennen, darauf reagieren, wenn sie einander beim Lesen zuhören. Das erste Treffen von Lese-Fans fand am 6. Juni 2013 in Tel Aviv statt. Inzwischen haben schon mehr als 2200 Booksurfs in Israel und auf der ganzen Welt in Cafés, Wohnungen, Bibliotheken und Parks stattgefunden.

Für das Booksurfen gibt es Regeln. Die vorgelesenen Lieblingstexte der Teilnehmer dürfen eine Länge von 450 Wörtern nicht überschreiten, jeder Teilnehmer soll auch etwas vorlesen. Bei jedem Booksurf-Treffen muss mindestens ein Teilnehmer neu sein. Es sollen immer welche dabei sein, die sich noch nicht kennen. Ausserdem soll jeder Booksurf einen Moderator haben, der die Gruppe anleitet.

Wenn es eine Kulturtechnik gibt, die mit der christlichen Lebensführung verbunden ist, dann ist es das Lesen. Jeder Christ besitzt eine Bibliothek, deren Relevanz buchstäblich einzigartig und unvergleichbar ist. Sie umfasst Erzählungen, Geschichten, historische Berichte, poetische Texte, Lieder, Gleichnisse und Gebete in vielfältigen Formen. Eine abwechslungsreiche gemeinsame Zeit ist damit also garantiert – und mehr als das. Diese Bibliothek umfasst 66 Bücher und passt zwischen zwei Buchdeckel: Es ist die Bibel, das Buch der Bücher.

(Artikel aus factum 05/2018)

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Casimiro-PT
Mensch

Israelhass als Geschäft

Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.

[mehr] Israelhass als Geschäft
© shutterstock.com/Nastyaofly
Natur

Sich für das Gute öffnen

Der Mensch, das ewige, geistliche Wesen: Er «wohnt» im Körper, aber ist keine Funktion davon. Er kann Kraft, Hoffnung und Wegweisung finden, indem er sich zum Herr seines Denkens macht.

[mehr] Sich für das Gute öffnen
© shutterstock.com/Wirestock-Creators
Mensch

Und dann kam die Befreiung

Im Juni 1976 entführten linksextreme Terroristen ein Flugzeug mit jüdischen Passagieren nach Entebbe in Uganda. Was folgte, war eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der Geschichte.

[mehr] Und dann kam die Befreiung

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.