© shutterstock.com/Moshe-EINHORN

Uhr
von Thomas Lachenmaier

Mensch

Was heisst «besetztes Land»?

Die Golanhöhen waren so lange eine Abschussrampe, von der aus Israel beschossen wurde, bis Israel sie in einem Verteidigungskrieg eroberte. Sie an Syrien zurückzugeben, wäre staatsrechtlich falsch und ist aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen.

Wer einen Angriffskrieg verliert, hat auch das Land verloren, welches in diesem Krieg unter die Kontrolle der sich verteidigenden Nation kam. Aus diesem Grund gehört zum Beispiel ein grosser Teil des früheren Deutschlands heute zu Polen. Nur im Fall Israels soll es anders sein? Clemens Wergin stellte in der «Welt» einmal die berechtigte Frage: «Wie viele Kriege müssen arabische Staaten eigentlich gegen Israel führen und verlieren, bis sie den Anspruch auf das dabei verloren gegangene Territorium verspielen?» Es gibt viel tatsächlich besetztes Land in der Welt, etwa das halbe Zypern (türkisch besetzt). Das kümmert diejenigen, die Israel der Besatzung bezichtigen, herzlich wenig. Die Golanhöhen als Teil Israels anzuerkennen, wie das Donald Trump gemacht hat, ist staatsrechtlich korrekt, politisch und moralisch gerecht und geboten.

Mit Judäa und Samaria verhält es sich ähnlich. Israel hat hier kein «palästinensisches Land» besetzt, weil dieses Land niemals zu einem palästinensischen Staat gehörte. Es gab noch niemals einen palästinensischen Staat, dessen Land irgendjemand hätte besetzen können. Judäa und Samaria, von der antijüdischen Weltöffentlichkeit «Westjordanland» genannt, war von Jordanien besetzt worden, aber ohne dass Jordanien diese Fläche jemals als Staatsgebiet beansprucht oder gefordert hätte. Auch heute nicht.
Jordanien hat einen Friedensvertrag mit Israel. Judäa und Samaria gehören zu Israel. Es ist biblisches Land. Die ganze Bibel zeugt davon: Im jüdischen Land ist der ganzen Welt ein Retter geboren, der Heiland, in Davids Stadt, in Judäa, nicht im «Westjordanland». Gelobt sei Gott, der seine Verheissungen über das jüdische Land wahr macht und alles so ausführt, wie es geschrieben steht.

Meldung aus factum 08/2019.

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/fran_kie
Mensch

Feindbild «rechts»

Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.

[mehr] Feindbild «rechts»
© shutterstock.com/Mini-Onion
Glaube

Ein grosser Segen

Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.

[mehr] Ein grosser Segen
© shutterstock.com/Lukas-Gojda
Natur

Waldgeräusche beruhigen

Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.

[mehr] Waldgeräusche beruhigen

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.