© shutterstock.com/wellphoto

Uhr
von factum-Redaktion

Mensch

«Verhindern und bekämpfen, bevor es passiert»

Das Shurat HaDin-Israel Law Center hat als Reaktion auf die Terroranschläge in Israel innerhalb kurzer Zeit einen Notfallkurs entwickelt, indem die Teilnehmer lernen, die Kontrolle über ihr Auto bei einem Terrorangriff nicht zu verlieren und sich so zu retten.

Die Fahrkurse begannen Ende Juli und werden in israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria durchgeführt. «In jeder Gemeinde werden wir den Kurs zwei bis drei Mal durchführen. Wir unterrichten jeweils 20 bis 25 Personen», sagt Nitsana Darshan-Leitner, Leiterin des Shurat HaDin-Israel Law Center, das den Kurs sponsert. «Wir möchten nicht tatenlos zusehen, wenn der Terrorismus auf den Strassen zunimmt und eskaliert. Deshalb haben wir beschlossen, es auf uns zu nehmen und die Mittel und Ressourcen für diese Kurse aufzubringen», so Darshan-Leitner. Während des vierstündigen Trainings fahren die Teilnehmer durch einen simulierten Spiessrutenlauf aus Tennisbällen, Paintball-Pistolen, Wasserballons und brennenden Reifen. Laut Darshan-Leitner bietet der von Fachleuchten geleitete Kurs genug Realitätsnähe, um den Teilnehmern das Thema nahezubringen. «Die Tennisbälle und Wasserballons imitieren Felsen. Sie fühlen sich an wie Steine und klingen auch so, wenn sie gegen das Auto prallen. Die Farbpistole klingt sehr ähnlich wie eine echte Pistole», sagt Darshan-Leitner. Die Kursteilnehmer lernen so, dass sie über einen brennenden Reifen fahren können und auch mit einem platten Reifen weiterfahren können. Dadurch sollen sich die Menschen bei einem echten Terroranschlag eher trauen, vorwärts zu fahren, anstatt stehen zu bleiben oder auf das Fahren zu verzichten. Darshan-Leitner hofft nun, dass die Regierung die Kurse mitfinanziert. Es sei ein Notfallkurs, deshalb wollten sie sofort damit beginnen. «Die Regierung hätte das nie geschafft», ist Darshan-Leitner überzeugt. Sie sei zu langsam und bürokratisch, um so etwas zu initiieren. Die Kurse will sie jedoch unabhängig einer finanziellen Unterstützung seitens der Regierung weiterführen.

Meldung auf factum 06/2023

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.