Uhr
von Stefan Frank
Vergessener Anschlag: Neue Ermittlungen
Der Anschlag stand offensichtlich in Zusammenhang mit dem LKW-Bombenanschlag auf das Jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires (AMIA) einen Tag zuvor. Das Gebäude wurde völlig zerstört, 87 Menschen wurden getötet, über hundert weitere verletzt. Als Sprengstoff wurde eine Mischung aus Heizöl und Ammoniumnitrat – allgemein bekannt durch die verheerende Explosion in Beirut am 4. August 2020 – verwendet. Zehnjährige Ermittlungen des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman förderten zutage, dass das Massaker von einem Selbstmordbomber der «Hisbollah» auf Befehl aus dem Iran verübt wurde. Es war, so Nisman, «eine Entscheidung, die ausführlich diskutiert und letztendlich im Einvernehmen der seinerzeit höchsten Vertreter der iranischen Regierung getroffen wurde, im Kontext einer Aussenpolitik, die durchaus gewillt war, Gewalt anzuwenden, um die Ziele der … Islamischen Republik zu erreichen». Nisman wurde am 18. Januar 2015 von Unbekannten in seiner Wohnung erschossen. Am folgenden Tag hätte er vor dem Parlament über eine mutmassliche Verwicklung von Argentiniens Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner in die Vertuschung der iranischen Urheberschaft des Terroranschlags auf das AMIA aussagen sollen.
Dass die «Hisbollah» in Lateinamerika weiter eine akute Bedrohung für die jüdischen Gemeinden ist, zeigte sich erst kürzlich: Am 14. November kündigte die argentinische Regierung an, die Kontrollen an der Grenze zu Paraguay zu verschärfen, nachdem bei der argentinischen Botschaft in London ein anonymer Hinweis eingegangen war, dass es einen Bombenanschlag auf ein «jüdisches Ziel» in Argentinien geben könne, der mit Ammoniumnitrat verübt werden soll, das «von einer Person aus der Republik Paraguay» ins Land gebracht wird.
Meldnug aus factum 01/2021.
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Feindbild «rechts»
Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.
[mehr] Feindbild «rechts»Ein grosser Segen
Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.
[mehr] Ein grosser SegenWaldgeräusche beruhigen
Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.
[mehr] Waldgeräusche beruhigenMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.