Uhr
von Thomas Lachenmaier
Verfolgung im Iran nimmt zu
Nasrin Sotoudeh wird staatsfeindliche Propaganda und Beleidigung des Revolutionsführers vorgeworfen. Weil sich die Anwältin für Frauen einsetzte, die gegen den Verschleierungszwang protestiert hatten, wurde sie zusätzlich noch wegen «Förderung der Prostitution» verurteilt. Nasrin Sotoudehs Ehemann kritisierte in einem Interview mit der Tageszeitung «Die Welt», dass die europäischen Regierungen zusammen mit der Regierung in Teheran versuchen, das Atomabkommen zu retten und Geschäfte mit dem Mullahregime zu machen: «Die Menschenrechte oder die Lage der Gefangenen im Iran scheinen dabei keine grosse Rolle zu spielen.»
Einem gemeinsamen Bericht von «Christian Solidarity International», «Open Doors», «Article 18» und «Middle East Concern» zufolge hat sich die Verfolgung der Christen auf ein neues Niveau erhöht. Ende 2018 kam es zu «einer beispiellosen Welle von Überfällen auf private Hausversammlungen» und zu einer grossen Zahl von Verhaftungen, heisst es in dem Dokument. «Open Doors» zufolge werden Gefangene gefoltert. Ziel der aktuellen Kampagne ist es, die Christen einzuschüchtern und sie davon abzuhalten, das Evangelium bekannt zu machen, berichtet das «Gatestone Institut».
Die Verschärfung der Verfolgung hat mit der Ernennung von Ibrahim Raissi zum Justizchef zu tun. Raissi wird die Teilnahme an den Massenmorden 1988 vorgeworfen, als Tausende Oppositioneller umgebracht wurden. Das iranische Rechtssystem sieht auch Steinigungen und Kreuzigungen vor.
Meldung aus factum 03/2019.
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Israelhass als Geschäft
Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.
[mehr] Israelhass als GeschäftSich für das Gute öffnen
Der Mensch, das ewige, geistliche Wesen: Er «wohnt» im Körper, aber ist keine Funktion davon. Er kann Kraft, Hoffnung und Wegweisung finden, indem er sich zum Herr seines Denkens macht.
[mehr] Sich für das Gute öffnenUnd dann kam die Befreiung
Im Juni 1976 entführten linksextreme Terroristen ein Flugzeug mit jüdischen Passagieren nach Entebbe in Uganda. Was folgte, war eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der Geschichte.
[mehr] Und dann kam die BefreiungMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.