© shutterstock.com/nepool

Uhr
von Thomas Lachenmaier

Natur

Studie dokumentiert manipulative Corona-Berichterstattung

Die ARD- und ZDF-Sondersendungen zu Corona berichteten manipulativ über das Geschehen, mit Hollywood-ähnlichen Inszenierungsstrategien. Eine tiefer gehende, kritische Begleitung der politischen Entscheidungen fand nicht statt. Das ergab eine Medienanalyse1 der Universität Passau.

In den Sendungen wurden fiktionale, audiovisuelle Strategien angewandt, um einen bestimmten Eindruck zu erzeugen. Es wurde «kein primär inhaltliches, sondern ein rhetorisches Phänomen abgebildet», wodurch «auf die Bildwelten apokalyptischer Endzeiterzählungen» verwiesen wurde. Die Berichterstattung inszenierte und «übersteigerte» die Problemstellungen «zu einer vollständig negativen Weltsicht» und ist «dazu angetan, Panik in der Bevölkerung aufkommen zu lassen», heisst es in der Studie. In den Sendungen wurde eine falsche «Identität von Virus und Massnahmen» inszeniert, «wodurch die Massnahmen als genauso ‹natürlich› und in gewisser Hinsicht unhinterfragbar wie das Virus selbst erscheinen». Gesellschaftlich relevante Themen jenseits von Covid-19 blendete die Berichterstattung aus. Im Detail dokumentieren die Wissenschaftler, wie mit fiktionalen filmischen Mitteln eine Inszenierungsstrategie umgesetzt wurde, die üblicherweise nicht in Dokumentationen, sondern in Hollywood-Blockbustern Verwendung findet. Die Berichterstattung hatte insgesamt eine deutliche Tendenz zur unkritischen «Affirmation der staatlichen Massnahmen». Für ihre Studie untersuchten der Kulturwissenschaftler Dr. Martin Hennig vom Graduiertenkolleg «Privatheit und Digitalisierung» und Dr. Dennis Gräf von mehr als 90 Sendungen den Informationsgehalt, den Aufbau und die Konzeption, die Auswahl der Themen und Personen, die verwendete Rhetorik und die audiovisuelle Inszenierung. Ihre Schlussfolgerungen fassten sie mit dem Begriff «Verengung der Welt» zusammen.

  1. https://www.researchgate.net/publication/343736403_Die_Verengung_der_Welt_Zur_medialen_Konstruktion_Deutschlands_unter_Covid-19_anhand_der_Formate_ARD_Extra_-Die_Coronalage_und_ZDF_Spezial

Meldung aus factum 06/2020.

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/fran_kie
Mensch

Feindbild «rechts»

Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.

[mehr] Feindbild «rechts»
© shutterstock.com/Mini-Onion
Glaube

Ein grosser Segen

Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.

[mehr] Ein grosser Segen
© shutterstock.com/Lukas-Gojda
Natur

Waldgeräusche beruhigen

Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.

[mehr] Waldgeräusche beruhigen

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.