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von factum-Redaktion

Mensch

Spendenerstattung und das Recht zu töten

Zu den ersten Amtshandlungen von US-Präsident Biden gehört die Wiederaufnahme der nationalen und internationalen Förderung der Abtreibung mit juristischen und finanziellen Mitteln.

Amerikanische Organisationen, die auch im Ausland Abtreibungen propagieren und durchführen, erhalten jetzt wieder finanzielle Unterstützung durch die US-Regierung. Biden will ein «Recht auf Abtreibung» gesetzlich festschreiben. Dass Biden «per Dekret dafür sorgt, dass einer der Hauptsponsoren seines Wahlkampfs – «Planned Parenthood» – auf diese Weise Spendenzahlungen zurückbekommt, die dieser nun wieder für vorgeburtliche Kindestötungen aufwenden kann», nannte die Vorsitzende der deutschen «Aktion Lebensrecht für Alle» (ALfA), Cornelia Kaminski, «erschreckend». Diese «Kultur des Todes» werde zahlreiche Menschenleben kosten. Biden verspiele die Chance, «verzweifelten schwangeren Frauen eine Alternative zur Tötung ihres eigenen Kindes anzubieten». 77 Prozent der Amerikaner lehnen die steuerfinanzierte Abtreibung ab. Sogar die Mehrheit der Abtreibungsbefürworter ist gegen die Möglichkeit, bis zur Geburt das Kind töten zu dürfen. Bidens Abtreibungspolitik eint nicht das Land, sondern spaltet es weiter.

Meldung aus factum02/2021.

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