© shutterstock.com/Natali_-Mis

Uhr
von Thomas Lachenmaier

Mensch

Spahn und der gläserne Patient

Die deutsche Bundesregierung hat das Gesundheitswesen dem Zugriff durch private Unternehmen geöffnet und den Datenschutz der Krankenversicherten und ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung drastisch eingeschränkt.

Den Krankenkassen ist es jetzt erlaubt, Anteile an Investmentfonds zu erwerben und in der medizinischen Versorgung Kooperationen mit Unternehmen einzugehen. Zudem erhielten die Krankenkassen im «Digitale-Versorgung-Gesetz» (DVG) die Möglichkeit, die bei ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten der 73 Millionen Versicherten für ein individualisiertes «Angebot» auszuwerten. Eine zunächst im «EPA-Gesetz» (Elektronische Patientenakte) festgeschriebene Einwilligungserfordernis der Versicherten wurde gestrichen. Ulrich Kelber, «Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit», äusserte sich besorgt. Er sehe hier «einen empfindlichen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Versicherten».

Es bestehe «die Gefahr, dass eine derartige ‹Datenrasterung› einen weiteren Baustein zur zukünftigen Komplettierung des ‹gläsernen Versicherten› liefert». Das von Gesundheitsminister Spahn vorangetriebene Gesetz kann auch kritisch gesehen werden vor dem Hintergrund des zunehmenden Einflusses von privaten Unternehmen und Lobby-Organisationen – etwa der Pharmaindustrie – auf Gesundheitsbehörden.

Meldung aus factum 06/2020.

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.