Uhr
von Thomas Lachenmaier

Mensch

«Siedler» helfen Syrern

Zu den Nachrichten, die von westlichen Medien nicht veröffentlicht werden, gehört auch die Hilfe von jüdischen Bewohnern aus Judäa und Samaria für Menschen in Syrien.

Im judäischen Bergland, von dem in westlichen Medien als dem «Westjordanland» gesprochen wird, um schon sprachlich die jüdische Geschichte dieses Landes zu negieren, liegt unweit Jerusalems der Gemeindeverbund Gusch Etzion. Die Bewohner haben ein Hilfsprojekt für Not leidende Menschen in Syrien gestartet. Sie sammeln Geld, Kinderkleidung, Decken, Babyartikel, Säuglingsnahrung und Gegenstände für den alltäglichen Bedarf. Alle vierzehn Tage kommen Lastwagen, um die Hilfsgüter in den Norden zu bringen, wo sie dann von den «Buses of Angels» über die Grenze nach Syrien gebracht und an Familien verteilt werden.

Die Hilfsaktion in Gusch Etzion arbeitet mit Rabbi Shivi Froman zusammen, der in Tekoa wohnt, das auch zum Gemeindeverbund von Gusch Etzion gehört. Rabbi Froman hat die Initiative «Syrians on the Fence» (Syrer am Zaun) gegründet, um den Menschen in Syrien zu helfen. Hier haben sich viele Israelis zusammengefunden, berichtet Rabbi Froman, um darüber zu reden, «was wir über das Beten hinaus für die syrischen Opfer tun können». Dieses Hilfswerk hat mehr als eine Million Schekel von 8000 Spendern erhalten. Viele von ihnen wohnen in Gusch Etzion – einer «Siedlung».

Die westliche Presse spricht von «Siedlern» im «Westjordanland», um zu suggerieren, es sei unrecht, wenn Juden in Judäa und Samaria wohnen. Dabei wird unterschlagen, dass nicht nur in biblischen Zeiten, sondern auch seither Juden hier wohnten und dass schon im 19. Jahrhundert in den damals wenig besiedelten Landschaften die meisten Bewohner Juden waren.

(Artikel aus factum 02/2018)

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.