Uhr
von factum-Redaktion
Selbstmord: eine «Form von Therapie»?
Damit lehnt das Bundesverwaltungsgericht die Vorstellung ab, dass jedes Leben gleich wertvoll ist: Es obliegt dann dem Staat, darüber zu befinden, ob ein «extremer Einzelfall» vorliegt, der ein Weiterleben unzumutbar macht. Dem Urteil war die Klage einer querschnittsgelähmten Frau vorausgegangen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein solches Mittel in einer tödlichen Dosis ohne ärztliches Rezept haben wollte, um ihr Leben zu beenden. Der Theologe und Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Peter Dabrock und der Jurist Steffen Augsberg kritisierten das Urteil in einem Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) als «abwegig». Eine derartige «staatliche Bewertung des menschlichen Lebens ist mit grundlegenden ethischen und verfassungsrechtlichen Vorgaben unvereinbar», schrieben sie in dem Beitrag für die FAZ. Das Gerichtsurteil verdrehe die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes, wenn es im Kern zu der Auffassung kommt, dass Suizid «eine Form von Therapie» sein und der «medizinischen Versorgung» dienen könne. Die Autoren des Beitrags fordern, lindernde Therapien, Pflege, Hospize und solidarische Lebensformen zu fördern, damit möglichst wenige Menschen ihr Leben selbst beenden wollen. Es gelte jetzt, den Versuchen entgegenzutreten, Suizid zu idealisieren und zu einer normalen Form des Sterbens zu erklären.
(Artikel aus factum 01/2018)
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Feindbild «rechts»
Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.
[mehr] Feindbild «rechts»Ein grosser Segen
Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.
[mehr] Ein grosser SegenWaldgeräusche beruhigen
Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.
[mehr] Waldgeräusche beruhigenMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.