Uhr
von Thomas Lachenmaier
Schritt ins «Heilige Land des Islam»
Den Islam hatte der Papst schon vor seiner Reise als «eine Religion des Friedens» bezeichnet. Der «authentische Islam und die korrekte Lesart des Korans» seien «gegen jede Form von Gewalt». Imam Ahmad al-Tayyeb, der weltweit wohl einflussreichste sunnitische Kleriker, der gemeinsam mit dem Papst in Abu Dhabi eine «Erklärung zur Geschwisterlichkeit unter allen Menschen» unterzeichnete, ist hier wohl anderer Meinung. Er hatte seine Unterschrift auch unter eine Fatwa zur Ermordung von Menschen gesetzt, die sich vom Islam abwenden und Christen werden. Zudem befürwortet er Selbstmord-Attentate. Es gelte, mit ihnen «Horror in die Herzen der Feinde Allahs zu schlagen». Papst Franziskus und Imam Ahmad al-Tayyeb wurden in Abu Dhabi mit dem Preis für «menschliche Brüderlichkeit» ausgezeichnet.
Es ist nicht nur der Papst, der sich nicht daran stört, dass al-Tayyeb zur Ermordung von Christen und Juden aufruft. Al-Tayyeb hatte einen Ehrenplatz auf dem Evangelischen Kirchentag in Deutschland, wurde auch von Angela Merkel schon mit Handschlag begrüsst und konnte im deutschen Reichstag sprechen. In der Universität Münster sprach er auf einer «Konferenz der Weltreligionen» mit dem Titel: «Friede sei mit euch».
Weltumspannende religiöse Grenzüberschreitungen sind ein Grundanliegen des Papstes. So besuchte er als erster Papst zum Beispiel den so genannten «Earth Day», der im Zusammenhang mit Weltklima-Konferenzen eingeführt wurde und der als «Internationaler Tag der Mutter Erde» begangen wird. Kritiker sehen darin Ansätze einer Öko-Religion, die nicht den Schöpfer anbetet, sondern die Erde als Ersatzgottheit «Gaia» vergötzt.
Meldung aus factum 02/2019.
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Tatsachen und Täuschung
Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.
[mehr] Tatsachen und Täuschung«Ich will den Segen weitergeben»
Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.
[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»Vorboten des Terrors
Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.
[mehr] Vorboten des TerrorsMehr entdecken
ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.