© Roman Nies

Uhr
von Randall Price

Glaube

Salz sein, welches bewahrt

Prof. Randall Price, einer der profiliertesten evangelikalen Christen Amerikas, über die Abkehr des Westens vom christlichen Fundament und deren Folgen. Er sieht die Religionsfreiheit bedroht.

Das Christentum ist in den Vereinigten Staaten im Niedergang begriffen, wie das auch in Europa seit einem halben Jahrhundert der Fall ist. Die meisten der grossen Kathedralen Europas sind Museen oder Mausoleen, und die grossen Kirchen in Amerika ziehen jetzt nach. Hinzu kommt noch, schreibt David Brooks in der «New York Times»: «Der Teil der Amerikaner, die sich selbst als Christen bezeichnen, geht zurück. Der Anteil der Evangelikalen an der Wählerschaft nimmt ab. In Scharen wendet sich die Generation der um die Jahrtausendwende Geborenen von religiösen Institutionen ab.» Lange schon haben Ausleger prophetischer Bibeltexte das Fehlen dieser Generation bei Prophetie-Konferenzen beklagt. Auch berichten Jugendpastoren, dass diese Generation von Christen an Prophetie keinerlei Interesse hat.

Manche behaupten, das sei eine Reaktion auf die «Left Behind»-Theologie1, in der sie eine Wirklichkeitsflucht sehen – was deshalb für eine moderne, auf Beziehungen fokussierte Kirche irrelevant ist. Die kürzlich erfolgte Entscheidung des Obersten Bundesgerichts, in allen 50 Staaten die gleichgeschlechtliche Ehe zu legalisieren, war ein weiterer Rückschlag für die jüdisch-christlichen Moralwerte. Das war nicht schlimmer als die Entscheidung von 1973, das Gebet in öffentlichen Schulen zu verbieten, und als die Legalisierung der Abtreibung. Die Entscheidung des Obersten Bundesgerichts reicht jedoch weiter. Sie signalisiert einen Gipfel der Abkehr von traditionellen amerikanischen Werten. Das zeigt den Wandel in der Gesellschaft, der dazu führt, dass sich Christen von der Alltagskultur entfremdet fühlen. Nehmen wir dazu noch unseren nationalen Verrat an unserem Verbündeten Israel hinzu und den Iran-Deal, der Israel mit Völkermord bedroht, und zudem unsere nationale Unfähigkeit, auf Übel wie den «Islamischen Staat» angemessen zu reagieren, dann sehen wir, dass wir uns als Nation auf einer rasanten Talfahrt befinden.

(Artikelauszug aus factum 01/2016)

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Casimiro-PT
Mensch

Israelhass als Geschäft

Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.

[mehr] Israelhass als Geschäft
© shutterstock.com/Nastyaofly
Natur

Sich für das Gute öffnen

Der Mensch, das ewige, geistliche Wesen: Er «wohnt» im Körper, aber ist keine Funktion davon. Er kann Kraft, Hoffnung und Wegweisung finden, indem er sich zum Herr seines Denkens macht.

[mehr] Sich für das Gute öffnen
© shutterstock.com/Wirestock-Creators
Mensch

Und dann kam die Befreiung

Im Juni 1976 entführten linksextreme Terroristen ein Flugzeug mit jüdischen Passagieren nach Entebbe in Uganda. Was folgte, war eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der Geschichte.

[mehr] Und dann kam die Befreiung

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.