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von factum-Redaktion

Mensch

Mörder als Vorbild

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat erneut eine Schule nach einem Terroristen benannt. In der Stadt Tulkarem in Samaria wird eine Schule «Märtyrer Salah Khalaf School» heissen, zu Ehren des Terroristen, der unter anderem die Ermordung von israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen im September 1972 geplant hatte.

Salah Khalaf war der Chef der «Schwarzen Brigaden», die in München elf israelische Athleten ermordet hatten. Salah Khalaf war auch der Drahtzieher bei der Ermordung von zwei amerikanischen Diplomaten im Sudan. Es ist bereits die vierte Schule, die nach diesem Terroristen benannt wurde. Bei der Grundsteinlegung zu dem Schulneubau hatten der Bürgermeister von Tulkarem, Iyad Al-Jallad, und Salam Al-Taher, der Leiter der Schulbehörde von Tulkarem, die Wichtigkeit betont, die Schule «zum Gedenken an diesen grossartigen nationalen Kämpfer» nach ihm zu benennen.

Präsident Abbas gilt im Westen als «gemässigt». Die Organisation «Palestinian Media Watch» wertet arabische Medien aus und übersetzt auf Arabisch gehaltene Reden von palästinensischen Politikern und Beiträge in palästinensischen Medien. Der exzessive Hass, der hier zu dokumentieren ist, spielt in deutschsprachigen Medien praktisch keine Rolle.

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