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von Richard Wiskin

Natur

Leben auf einem Schutthaufen

Blumen im Hochgebirge trotzen mit unterschiedlichen Strategien den widrigsten Bedingungen. Nehmen wir die Bibel hinzu, sind sie eine Inspiration für unser eigenes Leben. Teil 1 von 2.

Wisst ihr, wie es ist, auf einem Schutthaufen zu leben? Die Krisen des Lebens brechen wie ein Steinschlag über einen herein. Kaum hat man sich ein wenig erholt, wird man von neuem überschüttet. Dazu kommen die Ratschläge, Vorschläge und Meinungen von denen, die «auf dem grünen Rasen sitzen» und scheinbar wissen, wie man reden und handeln sollte. Selbst sieht man nur noch einen hohen Berg vor sich und ist oft innerlich wie ausgetrocknet.

So ähnlich sind die Lebensbedingungen von Pflanzen, die im Hochgebirge oft erst oberhalb von 2000 Metern über Meer anzutreffen sind. Diese Pflanzen müssen mit all den widrigen Umweltbedingungen zurechtkommen. Bei der langjährigen Erforschung dieser hochalpinen Blumen ist mir aufgefallen, dass wir einiges von ihnen lernen können. Anhand ausgewählter Pioniergewächse, die sehr oft in der Schuttzone unterhalb der Felsregion oder auf Gletschermoränen vorkommen, möchte ich in diesem Artikel Schöpfungsstrategien erläutern, um das Leben zu meistern.

Und dabei wollen wir vom Meister lernen. Dieser Meister sind nicht die Alpenpflanzen, sondern der HERR, der auch die Blumen erschaffen hat. Kolosser 1,16: «Denn in ihm (d. h. Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist.» Er hat diesen Pflanzen Strategien gegeben, die das Leben auf dem Schutthaufen möglich machen. «Den schwierigen Lebensbedingungen begegnen die Pflanzen mit unterschiedlichen Strategien. Vom Gesichtspunkt des Betrachters scheinen manche Arten den Schutthängen mehr und andere weniger Widerstand zu bieten. In jedem Fall aber ist die angewandte Taktik äusserst wirksam. Langsam aber sicher wird manch schwieriger Hang bewältigt», heisst es im Buch «Die ersten Gipfelstürmer» von Reinhard Junker und mir. Daraus können wir uns Lebensstrategien für unser «Leben auf dem Schutthaufen» aneignen.

Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 04/2023

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