Uhr
von factum-Redaktion
Klimaplantagen machen die Welt nicht besser
Gegenwärtig werden ungefähr auf einer Fläche der Grösse Spa-niens Energiepflanzen angebaut. Das verdeutlicht die gewaltige Dimension und veranschaulicht, weshalb der Anbau von Energiepflanzen statt Lebensmitteln den Hunger in der Welt verschlimmert. Die Fläche dieser Monokulturen wächst jedes Jahr drastisch. Für Landwirte ist der Anbau von Lebensmitteln zur Energieproduktion durch Subvention und garantierte Abnahme lukrativ. Auch spielt die Frage der Belastung der Produkte mit Pestiziden, Fungiziden oder Herbiziden keine grosse Rolle, da diese Nahrungsmittel nicht auf dem Teller, sondern im Ofen landen.
Die Zukunftsszenarien der Klimaschützer, die entsprechend den Temperaturzielen des Weltklimaabkommens von Paris erstellt werden, enthalten ein erschreckendes Element: Im Jahr 2100 seien mindestens sechs Millionen Quadratkilometer mit «Klima-Plantagen» bedeckt. Die auf dieser gigantischen Fläche (sie entspricht 17-mal der Fläche Deutschlands) erzeugten Pflanzen sollen dann in «Bio»-Kraftwerken verfeuert werden. Diese Politik firmiert unter dem Titel «Bioenergy with Carbon Capture and Storage».
Jetzt weist das «Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change» (MCC) in einem Beitrag für die Fachzeitschrift «Global Change Biology Bioenergy» darauf hin, wie unsinnig solche Berechnungen als Grundlage der Politik sind. «Solche Rechnungen helfen der Wissenschaft beim Verständnis von Zusammenhängen – doch Politik und Öffentlichkeit dürfen sie nicht als irgendwie wünschenswert missverstehen», sagt Felix Creutzig, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Landnutzung, Infrastruktur und Transport und Leitautor des Beitrags 1. Die gegenwärtige Fläche für Bioenergiepflanzen sollte seiner Meinung nach nicht erhöht werden. Creutzig begründet das damit, dass diese Politik die Artenvielfalt schädigt und die Lebensgrundlagen indigener Völker beeinträchtigt.
1 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcbb.12798
Meldung aus factum 04/2021
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Tatsachen und Täuschung
Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.
[mehr] Tatsachen und Täuschung«Ich will den Segen weitergeben»
Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.
[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»Vorboten des Terrors
Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.
[mehr] Vorboten des TerrorsMehr entdecken
ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.