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von factum-Redaktion
Keine Belege für das Gericht
Die These von der drohenden und menschengemachten Klimaerwärmung wurde vor zwei Jahrzehnten vor allem durch diese anschauliche Darstellung zu einem gesellschaftspolitischen Megathema. Dass diese Kurve nicht der Datenlage entspricht, wurde bald offenbar, unter anderem durch den Mathematiker Stephen McIntyre und Prof. Ross McKitrick. Vor allem der Professor für Klimatologie an der Universität von Winnipeg und Autor zahlreicher Bücher über Klimawissenschaft, Tim Ball, hatte Michael Mann der kriminellen Fälschung bezichtigt. Er gehöre nicht an die Penn State (eine Universität), sondern in ein State Pen (ein Gefängnis). Daraufhin strengte Mann eine Verleumdungsklage gegen Prof. Ball an. Das Gericht forderte Mann auf, Belege für seine «Hockeyschläger-Kurve» beizubringen. Dazu war er nicht in der Lage. Wie all die Jahre zuvor weigerte sich Mann auch jetzt vor Gericht, die Rohdaten und Computercodes zu präsentieren, mit denen er diese katastrophale Erwärmung begründet. Das Gericht verlangte Beweise von ihm, die er nicht beibringen konnte. Er konnte die Anschuldigungen von Prof. Ball nicht widerlegen. Er verlor vor Gericht und muss auch die Kosten für den jahrelangen Prozess in Millionenhöhe bezahlen. Jetzt sind weitere Klagen denkbar, weil mit den gefälschten Statistiken die Öffentlichkeit, Regierungen und Behörden getäuscht und öffentliche Gelder verschwendet wurden.
In den Medien findet dieses spektakuläre Urteil kaum Widerhall. Die Mahnung des Generalsekretärs der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Petteri Taalas, fand offenbar kein Gehör. Der promovierte Meteorologe hatte die Medien aufgefordert, Experten zu hinterfragen und ein breites Meinungsspektrum beim Thema Klimawandel abzubilden. In einem Interview mit der finnischen Zeitung «Talouselämä» hatte er die Weltuntergangsszenarien von «Klima-Alarmisten» und deren Drohungen kritisiert.
Meldung aus factum 08/2019.
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