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von factum-Redaktion
Ja zum Leben, ja zum Töten
Der schottische Abgeordnete Jeremy Balfour, der unter einer körperlichen Behinderung leidet, bezeichnete das Gesetz als «Büchse der Pandora». Er sprach von dem Druck, der auf alten und kranken Menschen lastet, wenn die Beihilfe zur Tötung als «Gesundheitsleistung» legalisiert wird und wenn Politiker postulieren, dass kranke Menschen eine «Last für die Gesellschaft» sind und dass das Geld besser anderswo verwendet werden sollte. Das Negativbeispiel der Entwicklung in Belgien, den Niederlanden und Kanada ist vor aller Augen: In Kanada macht die Tötung durch Euthanasie bereits mehr als fünf Prozent der Todesfälle aus. Auch in Belgien und Holland ist die Entwicklung ausser Kontrolle geraten. Es gibt Berichte über die Tötung von Patienten, die einwilligungsunfähig waren oder wo dies gegen deren Willen geschah. Von dem schottischen Abgeordneten Liam McArthur, der den Gesetzesentwurf eingebracht hatte, wurde bekannt, dass er 50 000 Pfund (ca. 60 000 Euro) von Pro-Euthanasie-Organisationen erhalten hatte.
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