Uhr
von factum-Redaktion
Im Frühling ist Schluss
Wie die Londoner «Times» berichtete, könnte die Klinik bald mit einer Massenklage von über 1000 Familien konfrontiert werden. Zahlreiche ehemalige Patienten werfen der Klinik nun vor, übereilt in die Einnahme von Pubertätsblockern mit lebenslangen Folgen gedrängt worden zu sein.Die Entscheidung der NHS beruht auf einem im Juli 2022 veröffentlichten Zwischenbericht unabhängiger Experten. Diese kritisieren die Methoden des Zentrums und äussern erhebliche Sicherheitsbedenken. Die Klinik stand bereits seit Jahren unter scharfer Kritik, zwischen 2016 und 2019 hatten mehr als 35 Ärzte und Psychologen die Klinik verlassen, weil sie die Vorgänge nicht mehr mit ihrem beruflichen Ethos und Gewissen vereinbaren konnten. Immer öfter wurden physische Geschlechtsumwandlungen auf unsicherer Basis verschrieben und sogar Kinder im autistischen Spektrum mit Gender-Transition behandelt. Gleichzeitig wurde Druck auf Angestellte der Klinik ausgeübt und die Möglichkeit anderer potenziell vorliegender Probleme bei Patienten ignoriert. Der Bericht unterstreicht auch, dass es keinen Konsens in der Fachwelt darüber gebe, was genau die Diagnose «Geschlechtsdysphorie» bedeute. Zudem könne der Einsatz von Hormonblockern zu späteren Gesundheitsschäden führen und zerstörerische Folgen haben. Die Tageszeitung «WELT» veröffentlichte kürzlich ein schockierendes Zeugnis des ehemaligen Tavistock-Patienten Ritchie Herron. Er selbst sei schwul und seine Sexualität hätte vor der irreversiblen Geschlechtsoperation besprochen werden sollen. Wie Herron erzählt, habe er bei seiner Einlieferung von Anfang an seine Zweifel formuliert, ob eine Geschlechtstransition das Richtige für ihn sei. Dies sei seitens der Klinik als «verinnerlichte Transphobie» interpretiert worden. Auch über Risiken einer Operation sei er nicht aufgeklärt worden. Nach seinen Operationen hatte der heute 35-Jährige jahrelang schlimme Blutungen, grosse Schmerzen beim Wasserlassen und war stark selbstmordgefährdet. Erschreckend ist, dass Deutschland angesichts solcher Entwicklungen unbeirrt am Plan festhält, ein «Selbstbestimmungsgesetz» einzuführen, wonach jeder einmal im Jahr die Gelegenheit haben soll, sein Geschlecht zu wechseln – mit allen möglichen weiteren Schritten (s. a. «Das Ende der Fakten», factum 05/22, S. 49).
Quelle: IMABE, WELT
Meldung aus factum 06/2022
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Waldgeräusche beruhigen
Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.
[mehr] Waldgeräusche beruhigenIsraelhass als Geschäft
Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.
[mehr] Israelhass als GeschäftSich für das Gute öffnen
Der Mensch, das ewige, geistliche Wesen: Er «wohnt» im Körper, aber ist keine Funktion davon. Er kann Kraft, Hoffnung und Wegweisung finden, indem er sich zum Herr seines Denkens macht.
[mehr] Sich für das Gute öffnenMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.