Uhr
von factum-Redaktion
Gute Neuigkeiten
Über die Studie der Universität Arizona, die in der Fachzeitschrift «Proceedings of the Royal Society B» erschienen war, berichtete Axel Bojanowski, Chefreporter Wissenschaft der WELT. Ein Einfluss der globalen Erwärmung auf das Artensterben lasse sich bislang nicht feststellen, so die Forscher. Sie hatten eine weitere gute Nachricht: So liege der Höhepunkt der Aussterberate hinter uns. Die Aussterberaten bei Pflanzen, Gliederfüssern (z. B. Insekten) und Landwirbeltieren erreichten ihren Höhepunkt vor rund hundert Jahren und sind seither rückläufig.
Die Autoren werteten aus, wie viele Arten in den vergangenen gut 500 Jahren ausgestorben sind und warum. Weichtiere wie Schnecken, Muscheln und Wirbeltiere starben demnach am häufigsten aus, während Gefässpflanzen und Insekten vergleichsweise selten vollständig verschwanden. Besonders viele Aussterben gab es in isolierten Ökosystemen wie auf ozeanischen Inseln oder in Binnengewässern auf dem Festland durch invasive eingeschleppte Arten, etwa Ratten, die auf Inseln heimische Vögel und Reptilien ausrotteten. In den vergangenen 200 Jahren finden sich der Studie zufolge aber keine Anzeichen dafür, dass der Klimawandel Artenaussterben verursacht hat.
Der UN-Klimarat IPCC hatte bereits 2014 in seinem 5. Sachstandsbericht betont, dass bisher kein Aussterben einer Art eindeutig auf den Klimawandel zurückgeführt werden konnte. In seinem jüngsten Bericht sieht er bei drei Arten eine Mitschuld des Klimawandels. Auch die Studienautoren versuchten, ihre klaren Ergebnisse zu relativieren: «Das heisst nicht, dass der Klimawandel keine Gefahr darstellt», betont John Wiens von der Universität Arizona. Es bedeute nur, dass vergangene Aussterben nicht die aktuellen und zukünftigen Bedrohungen widerspiegeln.
Meldung aus factum 01/2026
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Israelhass als Geschäft
Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.
[mehr] Israelhass als GeschäftSich für das Gute öffnen
Der Mensch, das ewige, geistliche Wesen: Er «wohnt» im Körper, aber ist keine Funktion davon. Er kann Kraft, Hoffnung und Wegweisung finden, indem er sich zum Herr seines Denkens macht.
[mehr] Sich für das Gute öffnenUnd dann kam die Befreiung
Im Juni 1976 entführten linksextreme Terroristen ein Flugzeug mit jüdischen Passagieren nach Entebbe in Uganda. Was folgte, war eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der Geschichte.
[mehr] Und dann kam die BefreiungMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.