© shutterstock.com/Salvador-Aznar

Uhr
von Katharina Höftmann

Mensch

Geschenk an Unbekannt

Die griechisch-orthodoxe Kirche ist der zweitgrösste Landbesitzer in Israel. Jetzt wurde bekannt, dass sie grosse Flächen, darunter einen ganzen Stadtteil in Jerusalem, verkauft hat – zu einem unerklärlich niedrigen Preis. Auch die gesamte Nachbarschaft um den Clocktower in Jaffa (im Bild) wurde für lediglich 1,5 Millionen Dollar verkauft.

Als im Juli 2017 etwa 1500 Wohnungseigentümer in Jerusalem feststellten, dass die griechisch-orthodoxe Kirche das Land, auf dem ihre Häuser stehen, an private Immobilienfirmen verkauft hatte, war das Entsetzen gross. Nun wurden weitere mysteriöse Geschäfte des griechisch-orthodoxen Patriarchats, dem immerhin zweitgrössten Landbesitzer Israels, bekannt: Unter anderem wurde ein ganzer Stadtteil in Jerusalem, inklusive 240 Wohnungen und Einkaufszentrum, für lediglich 3,3 Millionen Dollar verkauft. Das ist ein Bruchteil des tatsächlichen Wertes. Auch historische Stätten in Cäsarea und Jaffa sowie weiteres Land in Tiberias, Ramle und Nazareth sollen heimlich für Spottpreise den Besitzer gewechselt haben.

Die Details des Geschäfts sind mehr als zwielichtig, denn von den Käufern ist lediglich bekannt, dass sie über Schwarzgeldkonten in einschlägigen Steuerparadiesen wie den Kaiman-Inseln verfügen. Die griechisch-orthodoxe Kirche hat während des 19. Jahrhunderts viel Land im Zentrum Jerusalems erworben. In den 50er-Jahren stimmte die Kirche zu, diese Ländereien für mindestens 99 Jahre an den Jüdischen Nationalfonds zu verpachten, mit der Option der Verlängerung. Die geheimen Immobilienverkäufe sorgen nun bei den israelischen Behörden für Irritationen. Es herrscht Rätselraten, wem die orthodoxe Kirche ein Geschenk von kaum ermesslichem Wert gemacht hat – und weshalb.

(Artikel aus factum 8/2017)

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.