Uhr
von Thomas Lachenmaier
Frankreich: Mord und Exodus
Es vergeht kein Tag ohne Drohungen, Gewalt, Übergriffe gegen Juden und Angriffe auf jüdische Einrichtungen. In Frankreich ermorden Muslime mehr Juden im Jahr als in Israel. Das grausame Verbrechen erinnert an den Mord von Sarah Halimi, die in Paris ebenfalls von ihrem Nachbarn unter «Allahu-Akbar»-Rufen ermordet und vom Balkon geworfen wurde.
Eine Enkelin der Ermordeten, Noa Goldfarb, lebt in Israel, in Herzliya. Sie schrieb nach der Ermordung ihrer Grossmutter: «Ich habe Paris vor zwanzig Jahren verlassen. Ich wusste, dass hier weder meine Zukunft noch die des jüdischen Volkes ist.»
Der Exodus der französischen Juden ist in vollem Gange. Dieses Verbrechen wird diese Entwicklung nur beschleunigen. Man kann davon ausgehen, dass es in wenigen Jahren praktisch keine jüdische Gemeinde in Frankreich mehr geben wird. Noch im kleinsten Provinzort können jüdische Gemeinden und Einrichtungen nicht mehr bestehen ohne Bewachung durch schwerbewaffnete Polizisten. Eine Reihe jüdischer Gemeinden hat bereits geschlossen das Land verlassen. Ist den Franzosen bewusst, was das für das Land bedeutet?
Die sehr grosse und stark wachsende muslimische Minderheit setzt damit das Apartheid-Gesetz, welches in den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde und im Gaza-Streifen gilt, im grössten Land Europas durch: keine Juden erlaubt. Frankreich scheint nicht bewusst zu sein, was es sich mit seiner Politik, die solches ermöglicht und solchem den Raum gibt, zumutet. In der verkürzten Sprache unserer Zeit kann man eine Politik, die eine solche geistige und demografische Entwicklung zulässt, nur als «bad, bad deal!» bezeichnen.
(Artikel aus factum 04/2018)
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Feindbild «rechts»
Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.
[mehr] Feindbild «rechts»Ein grosser Segen
Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.
[mehr] Ein grosser SegenWaldgeräusche beruhigen
Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.
[mehr] Waldgeräusche beruhigenMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.