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von Thomas Lachenmaier
Ein Wunder in Israel
Das ist mehr als erstaunlich und im Grunde genommen ein Wunder von grosser geistlicher Symbolkraft. Bestäubt wurde die Palme, der der Name «Hanna» gegeben wurde, mit Pollen von «Methusalem», einer männlichen Palme, die aus Samen stammt, die in Massada gefunden wurden. Massada, wo sich vor fast 2000 Jahren das jüdische Volk weigerte, die Knie vor den römischen Besatzern zu beugen, ist der Ort, der wie kein anderer Leid und feste Zuversicht für Israel symbolisiert.
«Hanna» ist aus einem Dattelkern gekeimt, der in Qumran gefunden wurde. Dort wurden 1947/48 Thorarollen entdeckt, unter anderem das gesamte Jesajabuch, das grosse Trost- und Verheissungsbuch für alle Menschen, die vom Wort Gottes ergriffen wurden. Qumran steht für die Wahrheit der Bibel. Zum einen dokumentieren die Funde die akkurate Überlieferung von Gottes Wort bis heute. Und die Prophezeiungen Jesajas erfüllen sich in unserer Zeit und vor unseren Augen mit der Heimkehr des Volkes und mit der Staatsgründung Israels.
Aus jahrtausendealten Samen einer untergegangenen Sorte Bäume zu ziehen, ist Dr. Sarah Sallon vom «Zentrum für Naturmedizinforschung» der «Hadassah-Universität» und Dr. Elaine Solowey vom «Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft des Arava-Instituts für Umweltforschung» mit viel Sorgfalt, Fachkenntnis, Liebe und Gottes Hilfe gelungen. Bei der ersten Verkostung der Früchte von «Phoenix Dactylifera» wurde das Schehechejanu-Gebet («Der uns am Leben erhalten hat») gesprochen.
Meldung aus factum 06/2020.
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