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von factum-Redaktion
Drehkreuz des Menschenhandels
Die Gesetze lassen eine verbrecherische Parallelwelt zu, in der Tausende von Frauen und Männern zur Prostitution gezwungen würden, so der Theologe.
Viele von ihnen seien mit falschen Versprechungen aus dem Ausland gelockt und in inszenierte Schuldenfallen getrieben worden. Sie würden wie Sklaven gehalten und müssten oft 20- bis 30-mal am Tag für alles bereit sein, was «Kunden» sich wünschten. Die Zwangsprostitution habe sich zu einer regelrechten «Industrie» entwickelt, mit der kriminelle Organisationen schwindelerregende Summen verdienten. Es ist ein Widerspruch, so Schirrmacher, dass es Gesetze gegen Vergewaltigung, Folter und Freiheitsberaubung gebe, zugleich aber Zwangsprostitution ermöglicht werde, obwohl sie alle drei Verbrechen umfasse.
Meldung aus factum 03/2020.
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