Uhr
von Thomas Lachenmaier
Die Kennzeichnung
Der Stern machte aus dem Davidstern eine Zwangskennzeichnung, ein Fluchzeichen. Der vorgeschriebene Schriftzug darauf äffte durch seine geschwungene Form das Hebräische nach.
Die «Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden» verbot den Trägern dieses gelben Sterns, den Wohnort zu verlassen. Eine Massnahme regelte, dass Juden keine innerstädtischen Verkehrsmittel benutzen durften und schränkte damit ihre räumliche Bewegungsfreiheit weiter ein. Bald durften die Menschen mit dem angenähten gelben Stern keine Telefonzellen mehr benützen, damit wurde die Kommunikation beschnitten. Ab September 1942 wurden die Menschen mit dem Stern teilweise vom Kaufen und Verkaufen ausgeschlossen: Nur noch zu bestimmten Zeiten durften sie einkaufen. Die Menschen wurden damit sozial distanziert, isoliert, als Vorstufe der Ermordung.
Im März 1943 regelte eine weitere Bestimmung, dass sogenannte «Judenhäuser» mit einem weissen Stern zu kennzeichnen sind. Mehrere Landeskirchen stellten sich hinter die staatlichen Massnahmen. Sie bezeichneten die Einführung des «Judensterns» im Deutschen Reich als «historischen Abwehrkampf».
Meldung aus factum 06/2021
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Ein grosser Segen
Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.
[mehr] Ein grosser SegenWaldgeräusche beruhigen
Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.
[mehr] Waldgeräusche beruhigenIsraelhass als Geschäft
Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.
[mehr] Israelhass als GeschäftMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.