Uhr
von Thomas Lachenmaier
Die Botschaft ist: «Wir können tun und lassen, was wir wollen»
Obamas Leugnung der gezielten Kollektiv-Verfolgung von Christen erstaunt umso mehr, als das US-Aussenministerium die Verbrechen des Islamischen Staates gegen Christen, Jesiden und andere Minderheiten offiziell als Genozid bezeichnet hatte.
Williams, lange Jahre als Nahost-Korrespondent für die «Washington Post» und die «Los Angeles Times» im Nahen Osten unterwegs, war für Human Rights Watch als Menschenrechtsbeobachter in Ägypten tätig. Auf Einladung von Christian Solidarity International (CSI) stellte Williams sein neues Buch vor («Forsaken: The Persecution of Christians in Today’s Middle East»). Williams betont, dass der Westen die Verantwortung dafür trägt, dass Christen nicht geschützt werden. Er fordert eine sichere Zuflucht für die zwei Millionen Christen aus Syrien in der Region.
Daniel Williams erklärte, er habe vor Ort erkannt, dass es sich bei der Christenverfolgung nicht um Kriegsfolgen handelt, sondern um eine Ideologie, die umgesetzt wird. Die Ideologie des Dschihad treibe die Christenverfolgung an. Als Beispiel nannte er die palästinensischen Christen in Gaza, die von der Hamas-Regierung verfolgt werden. Innerhalb von nur acht Jahren habe sich die Zahl der Christen in Gaza halbiert. Die Dschihad-Ideologie basiere auf den Strömungen des Salafismus und Wahabismus. Die Ermordung von Christen sei «eine Botschaft an alle Muslime: ‹Wir können tun und lassen, was wir wollen›».
(Artikel aus factum 6/2016)
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Tatsachen und Täuschung
Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.
[mehr] Tatsachen und Täuschung«Ich will den Segen weitergeben»
Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.
[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»Vorboten des Terrors
Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.
[mehr] Vorboten des TerrorsMehr entdecken
ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.