Uhr
von factum-Redaktion

Mensch

Der Fanatismus klopft an die Türe

Fünfzehn Jahre lang arbeitete Bernard Ravet als Direktor an drei Schulen in Marseille. Er wurde Zeuge muslimischer Gewalt und Aufstachelung zu Hass. Seine Berichte an die vorgesetzten Behörden und das Unterrichtsministerium blieben ohne Folgen. Nach seiner Pension machte der Pädagoge die Vorgänge mit einem Buch öffentlich.

Mit «Direktor eines Gymnasiums oder Imam der Republik?» möchte er eine öffentliche Debatte in Gang setzen. An den Schulen, die Ravet leitete, sind bis zu 95 Prozent der Schüler Muslime. Islamischer Extremismus ist der Normalzustand, berichtet der ehemalige Schuldirektor. Es sei höchste Zeit, das Schweigen zu brechen. «Der Fanatismus klopft an die Türen der Schulen und zwingt dem schulischen Raum seine Symbole und seine Gesetze auf, ob während der Pausen, in der Mensa oder im Schwimmbad.» Die Französischlehrer müssten sich jeden Tag anhören, dass Französisch «eine Fremdsprache» sei, nämlich «die Sprache der Ungläubigen». Weibliche Lehrkräfte «werden als ‹Huren› beschimpft». Ravet berichtet von Bandenbildung und Islamisten, die Drogen an nicht muslimische Schüler verkaufen, denn «nur Ungläubige konsumieren Drogen». Wenn Drogen töten, so die Islamisten, «töten sie nur Ungläubige, daher widerspricht es nicht dem Koran, Drogen zu verkaufen». Ravet berichtet, dass er einer jüdischen Mutter von der Anmeldung ihres Kindes an der Schule abraten musste, weil er dessen Unversehrtheit «nicht garantieren konnte». Er habe in grösster Verlegenheit daher die Mutter bitten müssen, ihren Sohn an der jüdischen Schule anzumelden.

(Artikel aus factum 8/2017)

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/fran_kie
Mensch

Feindbild «rechts»

Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.

[mehr] Feindbild «rechts»
© shutterstock.com/Mini-Onion
Glaube

Ein grosser Segen

Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.

[mehr] Ein grosser Segen
© shutterstock.com/Lukas-Gojda
Natur

Waldgeräusche beruhigen

Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.

[mehr] Waldgeräusche beruhigen

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.