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von factum-Redaktion
Der Elefant im Raum
Im vergangenen Jahr registrierten die dortigen Behörden mehr als zwei Millionen Tatverdächtige, die 5,628 Millionen Straftaten begingen, ein Plus von 11,5 Prozent gegenüber dem letzten Vor-Corona-Jahr 2019. Die Gewaltkriminalität stieg um 8,9 Prozent, darunter 8160 Messerangriffe (22 pro Tag). Ein hoher Prozentsatz der Täter hat Migrationshintergrund. 37,5 Prozent der Tatverdächtigen hatten keinen deutschen Pass – dies bei einem Ausländeranteil von rund 14 Prozent in der Bevölkerung. In der Gruppe der Zuwanderer (Asylbewerber, Flüchtlinge, Geduldete und sich unerlaubt in Deutschland aufhaltende Personen) gab es 310 000 Tatverdächtige. 93 000 Tatverdächtige waren Kinder unter 14 Jahren, hinzu kamen rund 190 000 tatverdächtige Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren.
Diese Zahlen werden von den Behörden meist beschönigt – man spricht von einem «Nachholeffekt» nach Corona oder, bezogen auf die Jugendkriminalität, von «sich ausprobieren und Grenzen austesten – das gehört zum Heranwachsen dazu». Der Elefant im Raum, die fehlgeleitete Asyl- und Migrationspolitik der letzten Jahre, wird ignoriert.
In der Schweiz zeigt sich ein ähnliches Bild. Auch hier sind Ausländer in der Polizeistatistik überproportional vertreten. Bei einem Ausländeranteil von rund 26 Prozent werden mehr als die Hälfte aller Straftaten von Ausländern begangen. Vor den 1970er-Jahren waren Migranten seltener straffällig als Schweizer. 2022 registrierten die Behörden bei den schweren Gewaltdelikten eine Zunahme von 16,6 Prozent, so viele wie noch nie seit der Einführung der Statistik im Jahr 2009. Die Zahl der Vergewaltigungen nahm um 14,5 Prozent zu, jene der schweren Körperverletzungen um 17,2 Prozent.
Meldung aus factum 03/2023
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