Uhr
von factum-Redaktion

Mensch

Der Elefant im Raum

Die Polizeistatistiken 2022 der Schweiz und Deutschland sind teils erschreckend. Vor allem in Deutschland sind sie Ausdruck einer über Jahre fehlgeleiteten Migrationspolitik. Im statistischen Durchschnitt ereignen sich jeden Tag in Deutschland 22 Messerattacken und eine Gruppenvergewaltigung pro Woche.

Im vergangenen Jahr registrierten die dortigen Behörden mehr als zwei Millionen Tatverdächtige, die 5,628 Millionen Straftaten begingen, ein Plus von 11,5 Prozent gegenüber dem letzten Vor-Corona-Jahr 2019. Die Gewaltkriminalität stieg um 8,9 Prozent, darunter 8160 Messerangriffe (22 pro Tag). Ein hoher Prozentsatz der Täter hat Migrationshintergrund. 37,5 Prozent der Tatverdächtigen hatten keinen deutschen Pass – dies bei einem Ausländeranteil von rund 14 Prozent in der Bevölkerung. In der Gruppe der Zuwanderer (Asylbewerber, Flüchtlinge, Geduldete und sich unerlaubt in Deutschland aufhaltende Personen) gab es 310 000 Tatverdächtige. 93 000 Tatverdächtige waren Kinder unter 14 Jahren, hinzu kamen rund 190 000 tatverdächtige Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren.

Diese Zahlen werden von den Behörden meist beschönigt – man spricht von einem «Nachholeffekt» nach Corona oder, bezogen auf die Jugendkriminalität, von «sich ausprobieren und Grenzen austesten – das gehört zum Heranwachsen dazu». Der Elefant im Raum, die fehlgeleitete Asyl- und Migrationspolitik der letzten Jahre, wird ignoriert.

In der Schweiz zeigt sich ein ähnliches Bild. Auch hier sind Ausländer in der Polizeistatistik überproportional vertreten. Bei einem Ausländeranteil von rund 26 Prozent werden mehr als die Hälfte aller Straftaten von Ausländern begangen. Vor den 1970er-Jahren waren Migranten seltener straffällig als Schweizer. 2022 registrierten die Behörden bei den schweren Gewaltdelikten eine Zunahme von 16,6 Prozent, so viele wie noch nie seit der Einführung der Statistik im Jahr 2009. Die Zahl der Vergewaltigungen nahm um 14,5 Prozent zu, jene der schweren Körperverletzungen um 17,2 Prozent.

Meldung aus factum 03/2023

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.