© Universität Mainz

Uhr
von Thomas Lachenmaier

Natur

Das «digitale Update» für den Menschen ist auf dem Weg

Der US-Unternehmer Elon Musk will noch in diesem Jahr testweise Mikrochips für künstliche Intelligenz im menschlichen Körper implantieren. Die Schnittstelle zwischen menschlichem Gehirn und Computern (Brain-Computer-Interface) soll die menschlichen Fähigkeiten dramatisch erweitern und Durchbrüche in der Medizin ermöglichen.

Musk präsentierte ein Video, in dem ein Affe zu sehen ist, dem ein solcher Chip implantiert wurde. Es werde möglich werden, Musik direkt über eine solche Schnittstelle ins Gehirn zu streamen, ohne dass ein Kopfhörer benötigt wird.

Musk forscht in seinem Neurotech-Unternehmen «Neuralink» an der Entwicklung dieser Technologie und kooperiert eng mit der amerikanischen «Food and Drug Administration» (FDA). Die Entwicklung zur digitalen Anbindung des Menschen an Computer ist weit gediehen, zahlreiche Universitäten und Unternehmen arbeiten daran. Es geht inzwischen weit über sensorische «intelligente» Digitalpflaster hinaus, welche Nanopartikel in den Körper einbringen, biochemische Daten, Blutdruck und Medikamentenlevel erfassen und weiterleiten können. Forscher der «University of California San Diego» haben zum Beispiel solche Pflaster entwickelt, auch die «Swansea University» in Wales hat in Zusammenarbeit mit dem «Imperial College London» ein solches «intelligentes Pflaster» für Covid-19-Impfungen entwickelt. Es werde «das Management von nachfolgenden Covid-19-Ausbrüchen gewährleisten», erklärte der Leiter der Arbeitsgruppe, Dr. Sanjiv Sharma. In Deutschland ist unter anderem die «Johannes Gutenberg-Universität Mainz» in diesem Bereich aktiv. Sie hat implantierbare Sensoren entwickelt, deren Nanopartikel kontinuierlich Daten über Vitalwerte, Konzentration von medizinisch relevanten Stoffen liefern. «Unseren Sensor kann man sich wie ein unsichtbares Tattoo vorstellen, dünner als ein Millimeter», so Projektleiter Prof. Carsten Sönnichsen. Eine Studie dazu wurde im Fachjournal «Nano Letters»1 veröffentlicht. Diese ambitionierte Technologie mittels mit Mikronadeln versehenen Pflastern wird bei künftigen Impfkampagnen eine zentrale Rolle spielen. Die nanotechnologische Aufrüstung des Menschen, die von den grossen Digitalkonzernen unter dem Begriff «ID 2020» unter dem Dach des Weltwirtschaftsforum propagiert wird, ist auch zur Einführung einer digitalen Identität für jeden erforderlich.

Die Bibel berichtet von der totalen Globalisierung und auch von dem Versuch, jeden Menschen mit einem Zeichen der Kontrolle, Beherrschung und Unterwerfung zu versehen. Anders als noch vor Jahren steht diese Technologie heute zur Verfügung.

1    https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.nanolett.1c00887

Meldung aus factum 04/2021

 

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.