Uhr
von factum-Redaktion
Bleiben oder gehen?
Drei Viertel der 63 000 Juden von Houston leben in Stadtvierteln, die im dritten Jahr in Folge besonders hart getroffen wurden, so Tarjan Baranowski, Sprecher der «Jewish Federation of Greater Houston».
In einigen Synagogen und Schulen stand das Wasser drei Meter hoch. Sie sind zerstört. 12 000 Senioren verloren ihr Zuhause. «Es hätte für uns kaum schlimmer kommen können», so Baranowski. Lee Wunsch, Vorsitzender der «Jewish Federation»: «Dies ist die schlimmste Katastrophe in der Geschichte der Gemeinde überhaupt.» Manche verloren ihr Obdach bereits zum dritten Mal.
Der preisgekrönte israelische Autor Tzvi Fishman rät zur Aliyah, zur Einwanderung nach Israel: Ob «durch Flut oder Feuer, Erdbeben, Verfolgung oder Assimilation»: Es gebe keine Zukunft für die Diasporajuden. «Brüder und Schwestern, die Wahl liegt vor euch. Ihr könnt eure Häuser und Schulen wieder aufbauen, bis euch das nächste Desaster trifft. Gott prüft unseren Glauben an ihn. Er möchte, dass wir ihn von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all unserer Kraft lieben. Seid nicht wie die Juden, die in Ägypten bleiben wollten. Sie waren verloren in der Pest der Finsternis, der Dunkelheit von Schwimmbädern und Volvos und jüdischen Verbänden, die ihnen in Amerika eine wunderbare Zukunft versprechen.»
Beim Anblick der Ruinen sagte Fishman den Juden von Houston: «Seid glücklich! Das Exil soll nicht ewig dauern.» Er rät, vermeintliche Sicherheit und Wohlleben zu verlassen, Gott zu vertrauen und Aliyah zu machen.
(Artikel aus factum 9/2017)
Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Neue News
Ein grosser Segen
Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.
[mehr] Ein grosser SegenWaldgeräusche beruhigen
Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.
[mehr] Waldgeräusche beruhigenIsraelhass als Geschäft
Wenn Judenfeindschaft mehrheitsfähig wird, dann wird der ideologische Kampf gegen Israel zum Geschäft. Das sieht man exemplarisch an Organisationen wie «Ärzte ohne Grenzen», «Amnesty International» oder «Greenpeace», die sich immer weniger um ihre ursprünglichen Anliegen kümmern und stattdessen Spendengelder mit populären israelfeindlichen Kampagnen generieren.
[mehr] Israelhass als GeschäftMehr entdecken
ethos
Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.